Heute läuft es für Nvidia-Aktionäre wieder rund. Der Chipriese legt im Mittwochshandel rund 2,5 Prozent zu — angetrieben von einem Kursfeuerwerk bei Branchenkollege Arm Holdings, der mit ehrgeizigen Umsatzzielen für einen eigenen KI-Datenzentrumschip für Aufsehen sorgt und vorbörslich zweistellig in die Höhe schoss.
Der Sektor zieht geschlossen mit. AMD gewinnt über 6 Prozent, Intel sogar gut 7 Prozent. Letzteres auch befeuert durch Berichte, wonach AMD und Intel ihre Prozessorpreise um 10 bis 15 Prozent anheben — eine direkte Folge der Kapazitätsengpässe bei Auftragsfertigern wie Taiwan Semiconductor, die einen wachsenden Anteil ihrer Produktionslinien für KI-Chips reservieren.
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Geopolitik drückt auf den Ölpreis — und hilft Chipwerten
Rückenwind kommt auch von der Makroseite. Diplomatische Bewegungen im Nahostkonflikt sorgen für Erleichterung: Die USA haben dem Iran einen 15-Punkte-Plan zur Konfliktbeilegung übermittelt, der unter anderem den Abbau zentraler Atomanlagen vorsieht. Teheran lehnte ab, doch allein die Tatsache laufender Verhandlungen reicht den Märkten heute. Der Ölpreis gibt rund 3 Prozent nach, Brent fällt auf etwa 101 Dollar. Das drückt die Inflationserwartungen — und damit auch die Anleiherenditen. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren heute 7 Basispunkte tiefer bei 4,32 Prozent. Für zinssensitive Wachstumstitel wie Nvidia ein angenehmes Umfeld.
Nvidia bleibt im Tech-Beirat — Musk nicht
Abseits des Chartgeschehens gibt es eine politische Note: Donald Trump hat einen neuen Wissenschafts- und Technologiebeirat ins Leben gerufen, dem unter anderem Nvidia-Chef Jensen Huang angehört. Auch Google-Mitgründer Sergej Brin, Michael Dell und Larry Ellison sitzen mit am Tisch. Elon Musk hingegen fehlt — das Verhältnis zu Trump hat sich nach einem Streit über ein Steuergesetz merklich abgekühlt, trotz einzelner Annäherungsversuche in letzter Zeit.
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Für Nvidia bedeutet die Beiratsmitgliedschaft mehr als nur symbolischen Wert. Die direkte Linie ins Weiße Haus könnte bei künftigen Regulierungsfragen rund um KI und Exportbeschränkungen hilfreich sein — ein Faktor, den Investoren nicht unterschätzen sollten.
Der heutige Tag zeigt, wie eng Nvidias Kursentwicklung mit dem Branchenklima verwoben ist. Solange der KI-Chip-Hunger der Datacenter-Betreiber anhält und Arm neue Impulse setzt, bleibt Nvidia in guter Gesellschaft.
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