Elf Handelstage in Folge im Plus und ein kurzes Überschreiten der 200-Dollar-Marke. Nvidia baut seine jüngste Kursrallye weiter aus. Parallel dazu liefert der wichtigste Fertigungspartner TSMC ein starkes Signal für den Gesamtmarkt: Die Nachfrage nach KI-Chips sprengt weiterhin alle Kapazitätsgrenzen.
TSMC liefert die Steilvorlage
Der taiwanesische Auftragsfertiger TSMC verzeichnete im ersten Quartal einen Gewinnsprung von 58 Prozent auf umgerechnet rund 572 Milliarden Neue Taiwan-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Markterwartungen deutlich. Für Nvidia-Aktionäre ist das ein direktes Stimmungsbarometer. Schließlich lässt der US-Konzern seine fortschrittlichsten Prozessoren maßgeblich in Taiwan fertigen.
Analyst William Li von Counterpoint Research bringt die Lage auf den Punkt. Die Nachfrage übersteige das Angebot weiterhin massiv. Er rechnet bis Ende 2026 mit einer ausverkauften Industrie. Entsprechend hob TSMC die eigene Umsatzprognose für das laufende Jahr auf ein Wachstum von über 30 Prozent an.
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Vorstoß in die Quantenwelt
Während das Kerngeschäft floriert, treibt Nvidia eine neue Technologie voran. Mit „Ising“ präsentierte das Unternehmen diese Woche eine Open-Source-Modellfamilie für Quanten-Künstliche-Intelligenz. Die Software soll Forschern helfen, Quantenprozessoren effizienter zu kalibrieren und Fehler in Echtzeit zu korrigieren.
Das größte Modell der Serie umfasst 35 Milliarden Parameter. Laut internen Benchmarks arbeitet der Nvidia-Decoder zweieinhalbmal schneller und dreimal präziser als bisherige Open-Source-Standards. Namhafte Institutionen wie die Harvard University und das Lawrence Berkeley National Laboratory nutzen das System bereits.
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Analysten heben Kursziele an
Die anhaltende Dynamik ruft die Wall Street auf den Plan. Raymond James bekräftigte die Einstufung „Strong Buy“ und hob das Kursziel auf 323 Dollar an. Analyst Simon Leopold begründet den Schritt mit massiven Absatzerwartungen: Bis 2027 rechnet er mit kumulierten GPU-Verkäufen in Billionenhöhe.
Ein strukturelles Risiko bleibt indes bestehen. Die US-Exportkontrollen zwingen Nvidia, den Verkauf hochmoderner Chips wie des H200 nach China zu stoppen. Das Management plant für die absehbare Zukunft keine Rechenzentrumsumsätze mehr aus der Volksrepublik ein.
Ende Mai öffnet Nvidia die Bücher für das abgelaufene Quartal. Dann rücken konkrete Produktionsvolumina der neuen Blackwell-Architektur sowie erste Design-Erfolge der kommenden Rubin-Plattform in den Mittelpunkt. Hält das Unternehmen seine Margen trotz des wachsenden Wettbewerbs durch AMD und Intel stabil, dürfte die aktuelle Rallye weitere fundamentale Unterstützung finden.
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