Die KI-Welle trägt Nvidia weiter — doch nicht alle sind überzeugt. Während SK Hynix mit der Produktion fortschrittlicher Speichermodule für Nvidias nächste Chipgeneration beginnt und damit den südkoreanischen KOSPI auf ein Allzeithoch von 6.361 Punkten hievt, meldet sich ein Analyst mit einer ungewöhnlich kritischen Stimme zu Wort.
Jay Goldberg von Seaport Global empfiehlt die Aktie zum Verkauf und setzt ein Kursziel von 140 Dollar — was gemessen an den aktuellen Notierungen einem Rückschlagpotenzial von rund 30 Prozent entspricht. Kein Analyst nimmt eine solche Position leichtfertig ein, wenn der breite Markt das Unternehmen weiterhin feiert.
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Was hinter der Skepsis steckt
Goldbergs Kernargument dreht sich um eine zunehmend zirkuläre Investitionsstruktur: Nvidia schließt Milliardenverträge mit Cloud-Anbietern ab, investiert gleichzeitig in dieselben Kunden — darunter OpenAI, Anthropic und CoreWeave. Kritiker sehen darin eine künstlich gestützte Nachfrage, die bei näherer Betrachtung weniger organisch wirkt als die Wachstumszahlen vermuten lassen.
Hinzu kommt der wachsende Wettbewerb durch maßgeschneiderte Chips. Googles Tensor Processing Units und Broadcom-basierte Lösungen gewinnen in bestimmten Anwendungen an Boden — softwareseitig zwar noch schwächer aufgestellt, aber in puncto Kosteneffizienz zunehmend konkurrenzfähig.
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Starke Zahlen, offene Flanken
Die Fundamentaldaten bleiben beeindruckend. Der bereinigte Gewinn legte zuletzt gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent zu, und Analysten erwarten langfristig ein jährliches Gewinnwachstum von über 50 Prozent. Auch die Kooperationen häufen sich: Das Healthtech-Unternehmen Proximie baut seine KI-Infrastruktur für intelligente Operationssäle auf Nvidias Plattform auf, und Grafana Labs zählt den Chipriesen zu seinen wichtigsten Unternehmenskunden im Bereich Observability. Selbst im Quantencomputing positioniert sich Nvidia mit neuen Open-Source-Tools als Infrastrukturpartner — was Aktien wie D-Wave und IonQ zuletzt für zweistellige Kursgewinne sorgte.
Das breite Ökosystem rund um Nvidia wächst also unübersehbar. Goldbergs Gegenthese lautet jedoch, dass genau diese Verflechtungen ein Klumpenrisiko erzeugen, das im aktuellen Kurs noch nicht eingepreist ist.
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