Der Schweizer Industriekonzern OC Oerlikon hat heute seine Zahlen für 2025 vorgelegt – und die bringen eine dicke Überraschung für Aktionäre mit sich. Nach dem Verkauf der Tochter Barmag an Rieter Anfang Februar springen 287 Millionen Franken Buchgewinn heraus. Die sollen nicht etwa in der Bilanz versauern, sondern fließen größtenteils direkt an die Anteilseigner.
Der Verwaltungsrat schlägt eine Gesamtdividende von 0,85 Franken je Aktie vor – bestehend aus 0,20 Franken regulärer Ausschüttung und einer einmaligen Sonderdividende von 0,65 Franken. Das ergibt eine Dividendenrendite von saftigen 22 Prozent. Über die Ausschüttung stimmen die Aktionäre am 24. März ab.
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Auftragseingang überrascht positiv
Bei den operativen Zahlen zeigt sich Oerlikon widerstandsfähiger als erwartet. Der Auftragseingang im vierten Quartal kletterte organisch um 16,8 Prozent auf 433 Millionen Franken – Analysten hatten nur mit 5 Prozent Wachstum gerechnet. Auch beim Umsatz übertraf der Konzern mit 401 Millionen Franken die Erwartungen um 2 Prozent. Für das Gesamtjahr ergab sich ein Auftragsplus von 7 Prozent, während der Umsatz mit 1,57 Milliarden Franken minimal unter Vorjahr lag.
Die operative EBITDA-Marge erreichte 17,3 Prozent und blieb damit knapp über den Schätzungen. Allerdings drückte ein ungünstiger Mix – weniger serviceintensive Geschäfte und Währungseffekte durch den starken Franken – auf die Profitabilität. Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 14 Millionen Franken, belastet durch Wertminderungen und Restrukturierungskosten in den Bereichen Verbrennungsmotoren und Luxusgüter.
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Neuausrichtung abgeschlossen
Mit dem Verkauf von Barmag hat Oerlikon den letzten Schritt zur Transformation in ein reines Oberflächentechnologie-Unternehmen vollzogen. Die Erlöse von rund 850 Millionen Franken fließen neben der Dividende in den Schuldenabbau und allgemeine Unternehmenszwecke. Executive Chairman Michael Süss betonte, das diversifizierte Portfolio habe seine Stärke auch im schwachen Marktumfeld bewiesen.
Für 2026 rechnet Oerlikon mit einem organischen Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die operative EBITDA-Marge soll auf rund 17,5 Prozent steigen – gestützt durch Innovationen und weitere Effizienzmaßnahmen. Die Luftfahrt und Energiebereiche, insbesondere Gasturbinen, bleiben Wachstumstreiber, während Automotive und Luxusgüter weiter schwächeln.
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