Kurz vor dem Quartalsbericht räumt OMV einen Regulierungsstreit aus dem Weg. Die Einigung mit der österreichischen Behörde E-Control kommt zum richtigen Zeitpunkt — am 30. April legt der Konzern seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor.
Streit um Spritpreisbremse beigelegt
OMV gibt die vorgeschriebene Margenkürzung bei Diesel nun vollständig weiter: fünf Cent pro Liter, wie regulatorisch vorgesehen. Zuvor hatte das Unternehmen nur 2,8 Cent an Handelskunden weitergereicht und hohe Importkosten als Begründung angeführt. Nach einer Prüfung durch E-Control und politischem Druck aus dem Wirtschaftsministerium folgte die Kehrtwende. Laut Behörde wurden die Handelskunden bereits über die volle Entlastung informiert.
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Was Analysten vom Q1-Bericht erwarten
Die Erwartungen für den Donnerstag sind gemischt. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 1,32 Euro — nach 0,44 Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz soll auf rund 7,76 Milliarden Euro steigen, ein Plus von fast 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das bereits veröffentlichte Trading-Update trübte das Bild allerdings ein. Die Produktion sank auf 288.000 Barrel Öläquivalent pro Tag, nach zuvor 300.000. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und ungünstige Förderpläne drückten die Fördermengen. Im Fuels-Segment entstanden Hedging-Verluste von rund 100 Millionen Euro. Obendrein belastete ein Anstieg des Netto-Umlaufvermögens um rund eine Milliarde Euro die Liquidität — verursacht durch höhere Rohstoffpreise und gestiegene Vorräte.
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Dividende und Hauptversammlung im Mai
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Vorstand eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vor. Sie setzt sich aus einer regulären Dividende von 3,15 Euro und einer Sonderdividende von 1,25 Euro zusammen. Beschlossen wird das auf der Hauptversammlung am 27. Mai 2026 in Wien — der Ex-Dividenden-Tag ist für den 8. Juni vorgesehen.
Die Aktie schloss am Freitag bei 58,55 Euro und liegt damit gut 21 Prozent im Plus seit Jahresbeginn. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus ergibt sich eine Dividendenrendite im oberen einstelligen Prozentbereich. Das 52-Wochen-Hoch von 63,20 Euro, erreicht Anfang April, ist noch rund sieben Prozent entfernt. Ob die Quartalszahlen den Abstand schließen, hängt maßgeblich davon ab, wie überzeugend OMV die operativen Belastungen aus dem Fuels-Segment erklärt.
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