Am 27. Mai trifft sich OMV zur Hauptversammlung in Wien. Auf der Agenda stehen eine Rekordausschüttung, ein neues Dividendenmodell — und ein historischer Wechsel an der Konzernspitze.
4,40 Euro je Aktie zur Abstimmung
Der Vorstand schlägt eine Dividende von 4,40 Euro für das Geschäftsjahr 2025 vor. Sie setzt sich aus 3,15 Euro regulärer Dividende und 1,25 Euro Sonderdividende zusammen. Stimmen die Aktionäre zu, ist der Ex-Dividenden-Tag für den 8. Juni vorgesehen. Die Auszahlung folgt am 11. Juni 2026.
Niedrigere Ausschüttung ab 2026
Ab dem Geschäftsjahr 2026 ändert OMV sein Ausschüttungsmodell. Künftig will der Konzern 50 Prozent der Dividenden aus dem BGI-Joint-Venture ausschütten, ergänzt um 20 bis 30 Prozent des operativen Cashflows außerhalb von BGI.
Das Problem: Der geplante Börsengang von Borouge Group International an der Abu Dhabi Stock Exchange verschiebt sich voraussichtlich auf 2027. Statt 500 Millionen Dollar erhält OMV aus dem Joint-Venture zunächst nur 250 Millionen. Das drückt die Dividende für 2026 um geschätzt 0,60 bis 0,70 Euro je Aktie.
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Erste Frau an der Konzernspitze
Die Hauptversammlung findet wenige Wochen nach einer bedeutenden Personalie statt. Der Aufsichtsrat ernannte am 20. April Emma Delaney zur neuen CEO — sie tritt ihr Amt am 1. September 2026 an und ist damit die erste Frau an der Spitze des österreichischen Öl- und Gaskonzerns. Delaney kommt von bp und bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Energiebranche mit.
Finanzvorstand Reinhard Florey bleibt an Bord. Sein Mandat läuft nun bis mindestens 30. Juni 2029. Er wurde außerdem zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt.
Die OMV-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 21 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 58,35 Euro — knapp unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 63,20 Euro. Bevor die Aktionäre in Wien abstimmen, liefert OMV am 30. April die Q1-Zahlen für 2026. Sie werden zeigen, wie stabil die operative Basis unter dem neuen Dividendenmodell tatsächlich ist.
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