BlackRock meldete am Dienstag, dass seine Gesamtposition an OMV am Montag die 5-%-Schwelle überschritten hat. Laut der Beteiligungsmitteilung entfielen 4,53 % auf Stimmrechte aus Aktien und 0,47 % auf Finanzinstrumente.

Höhere Energiepreise stützen Quartalsergebnis

OMV hatte am 29. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen deutlichen Ergebnisanstieg gemeldet. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 68 % auf EUR 2.117 Mio. Als Treiber nannte das Unternehmen höhere realisierte Öl- und Gaspreise sowie deutlich höhere Raffineriemargen.

Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten erhöhte sich um 94 % auf EUR 1.153 Mio. Die Bereiche Fuels und Energy steigerten ihren operativen Ergebnisbeitrag, während Chemicals schwächer abschnitt. Insbesondere die Raffineriesparte Fuels profitierte nach Unternehmensangaben von den höheren Margen.

Zugleich hob OMV seine Annahme für den durchschnittlichen Brent-Preis 2026 auf über USD 95/bbl an. Für die europäische Raffinerie-Referenzmarge erwartet das Unternehmen nun rund USD 25/bbl.

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit erreichte im dritten Quartal 2026 EUR 2.199 Mio. Ohne Effekte aus dem Nettoumlaufvermögen lag er bei EUR 2.334 Mio.

Neptun Deep als künftiger Ergebnisbeitrag

CEO Emma Delaney sagte am 29. Oktober laut Reuters, Neptun Deep könne bei voller Plateauproduktion jährlich rund EUR 500 Mio zum bereinigten CCS-Betriebsergebnis beitragen. Das Gasprojekt entwickeln OMV Petrom und Romgaz gemeinsam; beide Unternehmen halten jeweils 50 %.

Die OMV-Beteiligung OMV Petrom hält heute ihre ordentliche Hauptversammlung ab. OMV hatte zudem für den 9. November eine Telefonkonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse des dritten Quartals 2026 angekündigt.