OMV hat am Dienstag eine Beteiligungsmeldung veröffentlicht, nach der BlackRocks Gesamtposition 5,00 % der Stimmrechte betrug. Die maßgebliche Schwellenberührung erfolgte am Montag. Die OMV-Aktie gibt heute vorbörslich um 1,5% nach; ein konkreter neuer Anlass für die Kursschwäche ist nicht bestätigt.
OMV erhöht Annahmen für Öl und Raffinerien
Am 29. Oktober meldete OMV für das dritte Quartal 2026 einen Anstieg des bereinigten CCS-Betriebsergebnisses um 68 %. Das Ergebnis erreichte EUR 2.117 Millionen. Starke Beiträge aus dem Energiegeschäft und den Raffinerien standen dabei einem deutlichen Rückgang im Chemiegeschäft gegenüber.
Zugleich hob das Unternehmen seine Prognose für den durchschnittlich erwarteten Brent-Preis im Jahr 2026 auf mehr als USD 95/bbl an. Auch bei der Raffinerie-Referenzmarge für Europa setzte OMV den Ausblick herauf: Hier erwartet das Unternehmen rund USD 25/bbl.
Höheres UBS-Kursziel und Beitrag aus Neptun Deep
UBS erhöhte am 30. Oktober das Kursziel für OMV von EUR 77 auf EUR 79. Die Kaufempfehlung bestätigte das Analysehaus Medienberichten zufolge. Damit ging die höhere Zielmarke nicht mit einer Änderung der Einstufung einher.
Für die künftige Ergebnisentwicklung nannte OMV-Chefin Emma Delaney am 29. Oktober einen erwarteten Beitrag aus dem Gasprojekt Neptun Deep. Wie Reuters berichtete, rechnet sie bei Erreichen der Plateauproduktion mit jährlich rund EUR 500 Millionen für das bereinigte CCS-Betriebsergebnis.
Diese Erwartung bezieht sich ausdrücklich auf die Plateauproduktion des Projekts. Für den Beginn der Gasförderung nannte Delaney einen früheren Meilenstein: Das erste Gas aus Neptun Deep werde im ersten Halbjahr 2027 erwartet.
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