Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat heute die Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen deutlich schwächer aus als im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern aus dem fortgeführten Geschäft brach um 26 Prozent auf 3,05 Milliarden Euro ein. Auch beim Umsatz musste das Unternehmen Federn lassen: minus 7 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro.
Besonders heftig traf es den Bereich Energy, wo das operative Ergebnis um 29 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro abstürzte. Hauptverantwortlich waren niedrigere Ölpreise und negative Markteffekte. Der durchschnittliche Brent-Preis lag 2025 bei nur noch 69,11 Dollar pro Barrel – ein Rückgang von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Dividende überrascht positiv
Trotz des Gewinneinbruchs gibt es für Aktionäre eine erfreuliche Nachricht: Der Vorstand schlägt eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vor. Das setzt sich zusammen aus einer regulären Dividende von 3,15 Euro und einer zusätzlichen Ausschüttung von 1,25 Euro. Über vier Jahre hinweg steigert OMV damit die reguläre Dividende um mehr als 30 Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Omv?
Ermöglicht wird die großzügige Ausschüttung durch einen soliden Cashflow aus der Betriebstätigkeit von 5,2 Milliarden Euro. Die Bilanz bleibt mit einem Verschuldungsgrad von nur 14 Prozent robust.
Chemiegeschäft als Lichtblick
Während Energy und Fuels schwächelten, konnte der Chemiebereich punkten. Das operative Ergebnis legte um 71 Prozent auf 784 Millionen Euro zu – allerdings hauptsächlich durch die Umgliederung der Borealis-Gruppe. Auch verbesserte Olefin-Margen trugen positiv bei.
Für 2026 zeigt sich CEO Alfred Stern, der im August sein Amt abgibt, zurückhaltend: Die Kohlenwasserstoffproduktion wird voraussichtlich leicht unter 300.000 Barrel Öläquivalent pro Tag liegen. Beim Brent-Preis rechnet OMV mit rund 65 Dollar pro Barrel. Das Effizienzprogramm soll bis Ende 2027 insgesamt 500 Millionen Euro zum operativen Cashflow beitragen.
Omv-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Omv-Analyse vom 4. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Omv-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Omv-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Omv: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

