Die OMV-Aktie verzeichnete einen starken Jahresauftakt. Aktuell mehren sich allerdings die Störfeuer. Während das Management in der Schweigephase vor den Quartalsberichten feststeckt, drücken fallende Ölpreise und eine staatliche Untersuchung auf die Stimmung.
An der Börse hinterlässt die unsichere Lage erste Spuren. Am Freitag schloss das Papier bei 56,30 Euro und verbuchte ein deutliches Tagesminus. Auf Monatssicht verzeichnet der Titel einen Verlust von über sieben Prozent. Damit rutschte der Kurs auch unter die viel beachtete 50-Tage-Linie.
Ölpreis-Rutsch und Sonderprüfung
Operativ kämpft der Konzern an mehreren Fronten. Nach einem US-iranischen Waffenstillstand brach der Brent-Ölpreis massiv ein. Unterbrochene Rohölströme verursachten bei OMV einmalige Verluste aus Absicherungsgeschäften in dreistelliger Millionenhöhe.
Parallel dazu wächst der politische Druck im Inland. Die österreichische Energieaufsicht E-Control hat eine Sonderprüfung gegen das Unternehmen eingeleitet. Auslöser ist die staatliche Preisbremse bei Diesel. Die Regierung fordert eine deutlich stärkere Senkung der Gewinnmarge, als OMV bislang gewährt.
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Dividenden-Dämpfer und Q1-Ausblick
Auch bei den Partner-Ausschüttungen gibt es einen Rückschlag. OMV und ADNOC haben die BGI-Dividende für das laufende Jahr vorsorglich halbiert. Für Aktionäre bedeutet das einen spürbaren negativen Effekt je Anteilsschein. Das geplante Börsenlisting der BGI-Aktien verschiebt sich zudem auf das kommende Jahr.
Dennoch blicken Analysten optimistisch auf den 30. April. An diesem Tag präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal. Der Marktkonsens erwartet beim Umsatz einen deutlichen Sprung von fast 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Nach dem Quartalsbericht rückt schnell die Hauptversammlung am 27. Mai in den Fokus. Dort stimmt das Gremium über den Dividendenvorschlag von 4,40 Euro je Aktie ab. Hält die charttechnische Unterstützung im Bereich der 100-Tage-Linie, könnte diese geplante Ausschüttung den Kurs mittelfristig wieder stabilisieren.
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