OMV investiert in eine europaweit einzigartige Forschungsanlage für nachhaltige Flugkraftstoffe — und untermauert damit einen Wachstumstrend, der sich bereits in beeindruckenden Zahlen niederschlägt. Der SAF-Absatz des Konzerns sprang von 4.000 Tonnen im Jahr 2024 auf 60.000 Tonnen im Jahr 2025. Das ist kein schrittweises Wachstum, sondern ein Sprung um das Fünfzehnfache.
Forschungsanlage mit digitalem Ansatz
In Kooperation mit der Montanuniversität Leoben hat OMV einen Lehrstuhl für Verfahrenstechnik mit einer flexiblen Pilotanlage ausgestattet, die verschiedene Prozesspfade zur SAF-Herstellung testen kann. Mitfinanziert wird das Projekt vom österreichischen Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur. Ergänzt wird die experimentelle Arbeit durch Prozesssimulationen und Machine-Learning-Modelle — ein sogenannter Digital-Twin-Ansatz, der Skalierungsrisiken reduziert und Entwicklungszyklen verkürzt.
Der Hintergrund: SAF gilt als technologisch attraktive Lösung für die Luftfahrt, weil es ohne Infrastrukturanpassungen einsetzbar ist und die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus um mehr als 80 Prozent senken kann. Hohe Produktionskosten und begrenzte Kapazitäten bremsen die Branche bislang. Genau hier setzt die Leoben-Anlage an.
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Dividende und nächste Termine
Die SAF-Initiative fügt sich in OMVs breiteren Transformationskurs ein, der den Konzern vom klassischen Öl- und Gasunternehmen zum integrierten Anbieter nachhaltiger Energieträger und Chemikalien umbauen soll. Für Aktionäre stehen in den kommenden Monaten zwei konkrete Termine an: Am 9. April 2026 folgt das Trading Update zum ersten Quartal. Kurz darauf, am 11. Juni 2026, soll die vorgeschlagene Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie ausgezahlt werden — zusammengesetzt aus einer regulären Dividende von 3,15 Euro und einer Sonderdividende von 1,25 Euro. Der Ex-Tag ist für den 8. Juni 2026 vorgesehen.
Die Aktie notiert heute auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 61,00 Euro — ein Plus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Trading Update Anfang April dürfte zeigen, ob die operative Entwicklung mit dem Kursanstieg Schritt gehalten hat.
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