Für Aktionäre der griechischen OPAP zahlt sich die Integration in die Allwyn AG heute konkret aus. Der Glücksspielkonzern überweist eine Sonderausschüttung auf die Konten der Investoren. Parallel dazu rückt ein strategischer Schritt in den Fokus, der die Aktie bald auf das internationale Parkett heben könnte.
Der Lotterie- und Sportwettenanbieter schüttet eine Sonderdividende von 0,80 Euro je Anteilsschein aus. Investoren hatten im Vorfeld die Wahl zwischen einer klassischen Barzahlung und der Reinvestition in neue Papiere. Wer sich für den Aktientausch entschied, erhält die neuen Aktien zu einem festgelegten Ausgabepreis von 13,47 Euro.
Solides Fundament in Südeuropa
Die Kapitalmaßnahme ist Teil einer umfassenderen Umstrukturierung. OPAP agiert mittlerweile als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Allwyn AG, dominiert aber weiterhin das heimische Geschäft in Griechenland und Zypern. Die finanzielle Basis dafür ist intakt. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Bruttospielertrag von rund 2,4 Milliarden Euro.
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Das wiederkehrende operative Ergebnis beziffert der Konzern auf 837 Millionen Euro. Der Börsenwert beläuft sich auf gut 4,4 Milliarden Euro.
Sprung an die Weltbörsen
Die Allwyn-Gruppe hat indes größere Ambitionen. Neben der bestehenden Notierung in Athen strebt der Konzern ein Listing an einer großen internationalen Börse an. Im Gespräch sind Finanzplätze wie London oder New York. Ein solcher Schritt würde die Sichtbarkeit der Aktie deutlich erhöhen und den Zugang zu einem globalen Investorenpool öffnen.
Die heutige Sonderausschüttung schließt das aktuelle Kapitel der Kapitalmaßnahmen ab. Der Fokus verlagert sich nun auf die Vorbereitungen für die internationale Doppelnotierung. Sobald Allwyn den genauen Handelsplatz und den Zeitplan für den Schritt nach London oder New York festlegt, dürfte das Handelsvolumen der Papiere spürbar anziehen.
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