Der griechische Lotterie- und Sportwettenkonzern OPAP hat eine Kapitalerhöhung per Scrip-Dividende abgeschlossen — ausgerechnet an einem Tag, an dem die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Tief fiel.
Am 30. April schloss das Papier bei 12,51 Euro, ein Minus von gut zwei Prozent. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund ein Drittel ihres Wertes verloren und notiert damit mehr als 14 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Neue Aktien aus Sonderausschüttung
Kern der Kapitalmaßnahme: OPAP gibt 2.494.811 neue Aktien aus, die aus der Wiederanlage einer Sonderausschüttung von 0,80 Euro je Aktie hervorgehen. Der Ausgabepreis lag bei 13,47 Euro — ermittelt als volumengewichteter Durchschnittskurs der fünf Handelstage vom 20. bis 24. April 2026. Insgesamt 3.172 Aktionäre entschieden sich, ihre Ausschüttung in neue Anteile reinzuvestieren statt Barmittel zu nehmen.
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Das Grundkapital steigt durch die Maßnahme auf rund 242 Millionen Euro. Die Gesamtzahl der stimmberechtigten Aktien erhöht sich auf knapp 807 Millionen Stück. Die Euronext Athen ließ die neuen Papiere bereits am 30. April zum Handel zu.
Handelsaufnahme nach Feiertag
Wegen des Feiertags am 1. Mai beginnt der reguläre Handel mit den neuen Aktien voraussichtlich am Montag, den 4. Mai. Dann treffen die zusätzlichen Aktien auf einen Markt, der sich zuletzt in einer ausgeprägten Schwächephase befand — der RSI liegt bei 38, die annualisierte 30-Tage-Volatilität bei über 44 Prozent.
Ob der Ausgabepreis von 13,47 Euro den teilnehmenden Aktionären einen Vorteil bringt, hängt davon ab, wie sich der Kurs ab Montag entwickelt — aktuell liegt er deutlich darunter.
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