OPAP Aktie: Warum dieser Stillstand?

OPAP-Aktionäre können bis Ende April wählen, ob sie eine Sonderzahlung von 0,80 Euro je Aktie in bar oder als Aktien erhalten. Die erste Ausschüttung nach der Fusion mit Allwyn erfolgt im Mai.

OPAP Aktie
Kurz & knapp:
  • Wahl zwischen Barauszahlung und Aktienumwandlung
  • Allwyn hält nun über 75 Prozent der Stimmrechte
  • Ordentliche Hauptversammlung im Mai in Luxemburg
  • Aktienkurs notiert nahe 52-Wochen-Tief

Die Fusion mit Allwyn ist vollzogen — jetzt folgt die erste große Ausschüttung. Ab heute, dem 14. April 2026, können OPAP-Aktionäre wählen, ob sie ihre Sonderverteilung von 0,80 Euro je Aktie in bar erhalten oder in neue Aktien umwandeln lassen. Die Frist läuft bis zum 27. April.

Scrip-Dividende oder Cash: Was Aktionäre wissen müssen

Wer keine aktive Wahl trifft, sollte den Zeitplan kennen. Zwischen dem 20. und 24. April ermittelt das Unternehmen den Referenzkurs für neue Anteile. Am 24. April folgt die offizielle Bekanntgabe des Ausgabepreises. Die Gutschrift — egal ob Bar oder Aktien — ist für den 4. Mai vorgesehen.

Neu ausgegebene Aktien werden zeitgleich an der Athener Börse zum Handel zugelassen.

Allwyn hält 75 Prozent — Komárek ist der Mann dahinter

Mit der Fusion hat sich die Eigentümerstruktur deutlich verschoben. Die Allwyn AG hält nun 75,14 Prozent der Stimmrechte. Hinter der Allwyn AG steht der tschechische Unternehmer Karel Komárek über die Valea Foundation als wirtschaftlicher Eigentümer.

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Die Konzentration der Mehrheit ist das direkte Ergebnis der grenzüberschreitenden Verschmelzung, die Ende März 2026 abgeschlossen wurde.

Hauptversammlung im Mai als nächster Fixpunkt

Am 12. Mai trifft sich das Unternehmen zur ordentlichen Hauptversammlung in Luxemburg. Auf der Agenda stehen die weitere Integration sowie die Dividendenpolitik für 2026. Das gibt dem Mai ein volles Programm: Ausschüttung, neue Aktien, und strategische Richtungsentscheidungen unter einem Dach.

Finanziell steht OPAP dabei auf stabilem Grund. Der Bruttospielertrag lag 2025 trotz gestiegener Betriebskosten bei rund 2,4 Milliarden Euro. Der Kurs hat seit Jahresbeginn allerdings rund 25 Prozent verloren und notiert aktuell bei 14,05 Euro — knapp über dem 52-Wochen-Tief von 13,45 Euro.

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