OpenAI Bewertung: 830 Milliarden Dollar im Gespräch

SoftBank verhandelt über eine weitere Milliarden-Investition in OpenAI, während CEO Sam Altman sich zu politischen Spannungen in den USA äußert. Die Bewertung könnte auf bis zu 830 Milliarden Dollar steigen.

OpenAI Aktie
Kurz & knapp:
  • SoftBank verhandelt über 30-Milliarden-Dollar-Investition
  • OpenAI-Bewertung könnte auf 830 Milliarden steigen
  • CEO Sam Altman kritisiert US-Einwanderungsbehörde ICE
  • Politische Kontroverse belastet auch Geldgeber Khosla Ventures

SoftBank verhandelt über eine Mammut-Investition von weiteren 30 Milliarden Dollar in OpenAI. Die Gespräche sind Teil einer neuen Finanzierungsrunde, die dem ChatGPT-Entwickler insgesamt bis zu 100 Milliarden Dollar einbringen könnte. Die Bewertung würde damit auf 750 bis 830 Milliarden Dollar hochschnellen.

Dahinter steht SoftBank-Chef Masayoshi Son, der seinen kompromisslosen KI-Kurs weiter verschärft. Der japanische Tech-Investor setzt damit alles auf eine Karte und treibt sein Engagement bei OpenAI auf ein neues Niveau. Die potenzielle Finanzspritze unterstreicht Sons Überzeugung, dass Künstliche Intelligenz die dominierende Technologie der kommenden Jahre sein wird.

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Politische Turbulenzen

Während die Finanzierungsgespräche laufen, meldete sich OpenAI-Chef Sam Altman am 27. Januar mit einer internen Botschaft zu Wort. In einer Slack-Nachricht an die Belegschaft kritisierte er das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE scharf. „Was mit ICE passiert, geht zu weit“, schrieb Altman nach tödlichen Schüssen auf Demonstranten in Minneapolis.

Altman zog eine klare Grenze zwischen der Abschiebung von Gewalttätern und den aktuellen Maßnahmen. Seine Stellungnahme reiht sich ein in die wachsende Kritik von über 60 CEOs, die nach wochenlangem Schweigen eine Deeskalation fordern. Mehr als 450 Mitarbeiter von Tech-Konzernen wie Google, Meta und OpenAI hatten bereits am Samstag zuvor in einem offenen Brief ihre Führungskräfte aufgefordert, öffentlich Position zu beziehen.

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Spannungen bei Geldgeber

Die Kontroverse belastet auch OpenAI-Unterstützer Khosla Ventures. Gründer Vinod Khosla und Partner Ethan Choi distanzierten sich öffentlich von Äußerungen ihres Partners Keith Rabois, der die Vorfälle in Minneapolis relativiert hatte. Der Riss innerhalb der Venture-Capital-Gesellschaft zeigt, wie politisch aufgeladen das Klim im Silicon Valley geworden ist.

Altman betonte in seiner Nachricht die amerikanischen Werte von Demokratie und Freiheit. Gleichzeitig sprach er von der „amerikanischen Pflicht, gegen Übergriffe anzugehen“. Er zeigte sich hoffnungsvoll, dass Präsident Trump das Land wieder einen könne und verwies auf die Reaktionen der letzten Stunden. Ob die politischen Spannungen die laufenden Finanzierungsgespräche beeinflussen, bleibt abzuwarten.

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Über Dieter Jaworski 1324 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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