Die Norweger legen ein starkes Schlussquartal 2025 vor. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 24 Prozent auf 1,74 Norwegische Kronen. Das organische Wachstum beschleunigte sich auf 4,5 Prozent – der beste Wert seit Ende 2023. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 2 Prozent.
Besonders erfreulich: Erstmals seit langem trug nicht nur die Preisentwicklung zum Wachstum bei, sondern auch Volumen und Produktmix. Fast alle Geschäftsbereiche lieferten positive Beiträge. Das bereinigte EBIT stieg um knapp 17 Prozent auf 1,98 Milliarden Kronen.
Jotun glänzt mit 28 Prozent Gewinnplus
Die 42,7-Prozent-Beteiligung am Farbenhersteller Jotun entwickelte sich zum Zugpferd. Der operative Gewinn legte währungsbereinigt um 28 Prozent auf 631 Millionen Kronen zu. Höhere Verkaufsmengen und verbesserte Bruttomargen in allen Segmenten und Regionen trieben das Ergebnis. Der Vorstand von Jotun plant eine ordentliche Dividende von 7.000 Kronen je Anteil – für Orkla bedeutet das rund 1 Milliarde Kronen.
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Orkla Snacks beendete ein schwieriges Jahr im Schokoladenmarkt mit einem starken Schlussspurt: 7 Prozent organisches Wachstum, getrieben von der Marke BUBS und dem US-Rollout. Das EBIT verbesserte sich um 16 Prozent auf 493 Millionen Kronen bei einer Marge von 12,7 Prozent.
Drei Segmente schwächeln noch
Nicht überall läuft es rund. Orkla Foods wuchs organisch nur um 0,4 Prozent. In Norwegen gingen die Volumina zurück, auch wenn Schweden und Tschechien sich stabilisierten. Steigende Rohstoffkosten bei Fleisch, Meeresfrüchten und Beeren belasten die Margen – ein Trend, der sich 2026 fortsetzen dürfte.
Der operative Cashflow belief sich 2025 auf 7,8 Milliarden Kronen, leicht unter dem Vorjahr. Die Nettoverschuldung sank auf 14,2 Milliarden Kronen, was einer Verschuldungsquote von 1,4 gegenüber dem EBITDA entspricht. Der Vorstand schlägt eine Gesamtdividende von 6 Kronen je Aktie vor – 4 Kronen ordentlich plus 2 Kronen Sonderdividende.
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Fortschritte bei 2026-Zielen
Die auf dem Kapitalmarkttag 2023 gesetzten Ziele rücken näher. Die EBIT-Marge erreichte auf Zwölfmonatsbasis 10,6 Prozent und liegt damit am unteren Ende der Zielspanne von 10,5 bis 11 Prozent. Die Kapitalrendite verbesserte sich auf 12,4 Prozent, das Ziel von 13 Prozent ist in Reichweite.
CEO Nils Selte sprach vom zwölften Quartal in Folge mit bereinigtem EBIT-Wachstum. Das Unternehmen setzte 2025 seinen Portfolioumbau fort: Der Börsengang von Orkla India und der Verkauf der Wasserkraft-Assets sowie der Pierre Robert Group reduzierten die Komplexität.
Für 2026 erwartet Jotun weiteres Umsatzwachstum oberhalb des Marktniveaus, rechnet aber mit intensivierem Preisdruck. Im Snacks-Segment dürften sich die Inputkosten positiv entwickeln.
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