Massive Abschreibungen belasten die Bilanz von Oxford Square Capital. Im ersten Quartal 2026 kämpfte die Investmentgesellschaft mit volatilen Märkten und sinkenden Werten.

Das Unternehmen meldete einen Gewinn von 0,05 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit 0,06 US-Dollar gerechnet. Dieser Rückgang spiegelt die angespannte Lage im Portfolio wider.

Der Nettoinventarwert (NAV) brach im Quartalsvergleich spürbar ein. Er sank von 1,69 US-Dollar auf nur noch 1,32 US-Dollar je Aktie. Das gesamte Reinvermögen der Gesellschaft reduzierte sich damit auf rund 123 Millionen US-Dollar.

Portfolio unter Stress

Ursächlich für den Einbruch waren Verluste bei den Portfolio-Bewertungen. Oxford Square musste Abschreibungen in Höhe von fast 30 Millionen US-Dollar vornehmen. Besonders die Marktschwankungen bei besicherten Kreditverpflichtungen (CLOs) setzten der Bilanz zu.

Das Netto-Anlageergebnis ging auf 4,15 Millionen US-Dollar zurück. Im Vorquartal lag dieser Wert noch bei 5,4 Millionen US-Dollar. Der operative Cashflow war mit 14,4 Millionen US-Dollar negativ.

Zur Stärkung der Kapitalbasis nutzte das Management ein Aktienprogramm. Über den Markt wurden 7,2 Millionen neue Anteile ausgegeben. Dies brachte dem Unternehmen einen Nettoerlös von etwa 12 Millionen US-Dollar ein.

Schwieriges Marktumfeld

Das Marktumfeld für gehebelte Kredite bleibt schwierig. In den USA sank das Volumen im Primärmarkt zuletzt um 26 Prozent. Diese Flaute erschwert die Bewertung der CLO-Bestände zusätzlich.

Trotz der schwachen Zahlen bleibt die Dividende vorerst stabil. Für das dritte Quartal 2026 kündigte die Gesellschaft monatliche Zahlungen von 0,035 US-Dollar an. Die Stabilisierung der CLO-Bewertungen bleibt die zentrale Voraussetzung für die langfristige Sicherheit dieser Ausschüttung.