Marktkritik, Absturz, Gegendarstellung. Bei der Partners Group prallen derzeit die Extreme aufeinander. Ein US-Analysehaus hatte die Bewertungspraktiken des Privatmarktspezialisten scharf angegriffen. Nun wehrt sich das Management. Die Börse honoriert die Gegenwehr sofort.
Konkrete Antworten auf Leerverkäufer
Der Schweizer Konzern bezeichnet die Vorwürfe zu seinen Evergreen-Fonds als verleumderisch. Das Management liefert konkrete Fakten. So wies das Unternehmen die Kritik an der Beteiligung Zenith Longitude Limited zurück. Diese ist laut Partners Group keine leere Hülle. Sie fungiert als Holding für den globalen Logistiker Apex Logistics.
Auch beim Pharmakonzern Stada schaffte der Vorstand Klarheit. Die verstaatlichte russische Tochtergesellschaft steht bereits mit einem Wert von null in den Büchern. Eine überhöhte Bewertung existiert hier folglich nicht.
Aktie löst sich vom Tief
Die detaillierte Stellungnahme beruhigt die Anleger sichtlich. Am Montag klettert die Aktie um 2,5 Prozent auf gut 950 Euro. Damit baut das Papier einen Puffer zum 52-Wochen-Tief auf. Dieses markierte der Titel Ende März bei knapp 871 Euro.
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Die kurzfristige Erholung ändert das übergeordnete Bild noch nicht. Auf Jahressicht steht weiterhin ein Minus von rund 13 Prozent auf der Kurstafel. Der Abstand zur 200-Tage-Linie bei 1.071 Euro bleibt deutlich.
Fokus auf KI und Dividende
Trotz der jüngsten Turbulenzen bleibt das operative Geschäft stabil. Analysten erwarten für das Jahr 2026 einen Gewinn von gut 48 Schweizer Franken je Aktie. Die Ausschüttung soll auf einem ähnlichen Niveau liegen.
Die Folge: Das Management treibt die Effizienz voran. Etwa 90 Prozent des Portfolios nutzen bereits künstliche Intelligenz für optimierte Arbeitsabläufe. Wie sich diese Maßnahmen in den Zahlen niederschlagen, zeigt sich im Spätsommer. Am 1. September legt die Partners Group ihre Halbjahresergebnisse vor.
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