Partners Group hat über neun Milliarden US-Dollar für sein achtes Secondaries-Programm eingesammelt. Das ist eine gewaltige Summe in einem schwierigen Marktumfeld. Bemerkenswert ist dabei das hohe Tempo. Zum finalen Zeichnungsschluss sind bereits 60 Prozent des Kapitals fest verplant.
Der schnelle Weg zur Rendite
Der Schweizer Asset Manager bindet die Mittel in einem sogenannten Seed-Portfolio. Investoren erhalten dadurch vom ersten Tag an ein breit gestreutes Anlagepaket. Die Zeitspanne bis zu den ersten Erträgen verkürzt sich spürbar.
Im vergangenen Jahr investierte Partners Group bereits über vier Milliarden Dollar in diesen globalen Zweitmarkt. Der Fokus liegt auf bestehenden Private-Equity-Fonds und komplexen Transaktionen.
Gegen den Markttrend
Die erfolgreiche Kapitalaufnahme fällt in eine unruhige Börsenphase. Der Swiss Market Index (SMI) verlor zum Wochenstart rund ein Prozent. Spezialisierte Anbieter trotzen diesem Umfeld. Neben Partners Group meldete jüngst auch Stellex Capital den Abschluss eines neuen Drittfonds über 2,4 Milliarden Dollar. Private-Market-Lösungen stehen bei Anlegern hoch im Kurs. Sie dienen zunehmend als Instrument zur Risikostreuung.
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An der Börse honorieren Investoren die jüngsten Entwicklungen. Die Partners-Group-Aktie legte auf Wochensicht um gut sechs Prozent auf 940 Schweizer Franken zu. Damit hat das Papier den 50-Tage-Durchschnitt knapp zurückerobert.
Auf Jahressicht bleibt die Bilanz tiefrot. Seit Januar verzeichnet der Titel ein Minus von rund 14 Prozent. Die Lücke zum 52-Wochen-Hoch bleibt mit einem Abstand von 26 Prozent beträchtlich.
Fokus auf Gebühreneinnahmen
Das Management muss nun die verbleibenden 40 Prozent des frischen Kapitals zügig investieren. Das Ziel: attraktive Transaktionen in einem preisintensiven Umfeld finden. Kurz gesagt: eine Herausforderung. Der nächste Impuls für den Aktienkurs folgt mit der Veröffentlichung der neuen operativen Kennzahlen. Diese Daten werden zeigen, wie stark die Gebühreneinnahmen aus den frisch integrierten Assets sprudeln.
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