Pensana will die Dominanz Chinas bei Seltenen Erden herausfordern. Mit dem Longonjo-Projekt in Angola baut das Unternehmen an einer eigenständigen Lieferkette für Magnetmetalle, die für die Energiewende kritisch sind. Der Fokus liegt dabei klar auf der Erschließung neuer Quellen für Neodym und Praseodym.
Die Bauarbeiten am Standort Longonjo schreiten voran, wobei der Produktionsstart für das Jahr 2027 geplant ist. Parallel dazu ruht der Ausbau des geplanten Verarbeitungszentrums Saltend im Vereinigten Königreich, um alle Mittel auf die Fertigstellung in Angola zu bündeln. Die Aktie reagierte am Donnerstag mit einem Abschlag von 7,74 Prozent auf 1,12 Euro.
Integrierte Lieferkette als Ziel
Das Vorhaben folgt der Strategie einer integrierten „Mine-to-Magnet“-Lieferkette. Damit will Pensana die Abhängigkeit von traditionellen Versorgungsrouten verringern und die Rohstoffe direkt für die Industrie nutzbar machen. Dieser Ansatz gewinnt an Bedeutung, da die Nachfrage nach effizienten Elektromotoren und Windturbinen stetig zunimmt.
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Die Finanzierung des Vorhabens stützt sich auf ein Paket von rund 268 Millionen US-Dollar. Darin enthalten ist eine strategische Investition über 165 Millionen US-Dollar sowie eine geplante Kreditfazilität in Höhe von 160 Millionen US-Dollar. Letztere könnte durch die staatliche US-Export-Import-Bank abgesichert werden, was die strategische Relevanz des Projekts für westliche Partner unterstreicht.
Ressourcen und finanzielle Lage
Um die langfristige Kapazität zu sichern, plant Pensana ein umfangreiches Bohrprogramm. Ziel ist es, die geschätzten Ressourcen in Longonjo auf über eine Milliarde Tonnen auszuweiten. Indes belasten die hohen Entwicklungskosten die Bilanz: Für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 meldete das Unternehmen einen gestiegenen Verlust.
Das Erreichen der Produktionsreife im Jahr 2027 bleibt die zentrale Hürde für das noch umsatzlose Unternehmen. Investoren achten in den kommenden Monaten besonders auf die endgültige Bestätigung der US-Kreditfazilität und die Ergebnisse der anstehenden Erweiterungsbohrungen.
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