Pfizer Aktie: Potentiale entdecken!

Pfizer meldet positive Studiendaten für ein Neurodermitis-Medikament und treibt sein milliardenschweres Sparprogramm voran, doch die Aktie leidet unter dem schwachen Gesamtmarkt.

Pfizer Aktie
Kurz & knapp:
  • Positive Phase-2-Ergebnisse für Neurodermitis-Antikörper
  • Sparprogramm mit Ziel von über 7 Milliarden Dollar
  • Aktie zeigt überverkaufte technische Signale
  • Analysten uneins zwischen Hold- und Buy-Ratings

Der US-Pharmariese Pfizer liefert vielversprechende klinische Daten aus der Immunologie und treibt sein milliardenschweres Sparprogramm voran. Eigentlich sind das Nachrichten, die Investoren gerne hören. Weil jedoch geopolitische Spannungen den Gesamtmarkt belasten, rücken die operativen Fortschritte des Konzerns vorerst in den Hintergrund.

Die Pipeline liefert

Gestern präsentierte das Unternehmen positive Ergebnisse einer Phase-2-Studie für den Antikörper Tilrekimig. Das Mittel richtet sich an Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis und blockiert gezielt drei Entzündungswege. Die Daten zeigen eine deutliche Verbesserung des Hautbildes, wobei die mittlere Dosis mit einer Ansprechrate von knapp 52 Prozent die besten Resultate lieferte. Da auch das Sicherheitsprofil überzeugte, plant Pfizer nun den direkten Sprung in die entscheidende Phase-3-Testung.

Fokus auf Effizienz

Um die Entwicklung der aktuell über 100 R&D-Projekte zu finanzieren, dreht das Management parallel an der Kostenschraube. Aus einem gestern veröffentlichten Bericht geht hervor, dass Pfizer bis Ende 2026 Einsparungen von netto 5,7 Milliarden US-Dollar anpeilt. Weitere 1,5 Milliarden sollen bis 2027 durch Optimierungen in der Produktion folgen. Diese Maßnahmen sind nötig, um den Umsatzrückgang nach dem Ende des Corona-Booms auszugleichen. Rechnet man das schrumpfende Covid-19-Geschäft heraus, verzeichnete der Konzern 2025 immerhin ein operatives Wachstum von sechs Prozent.

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Analysten sind uneins

Dass die Papiere am Donnerstag dennoch schwächer bei 23,34 Euro aus dem Handel gingen, lag primär am trüben Marktumfeld. Ein Ölpreis von über 100 US-Dollar drückte den S&P 500 ins Minus und zog auch Pfizer mit nach unten. Ein Blick auf den RSI-Wert von 21,6 signalisiert nach den jüngsten Rücksetzern mittlerweile eine überverkaufte Situation bei der Aktie.

Unter den Experten sorgt die aktuelle Lage für unterschiedliche Einschätzungen:

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Pfizer?

  • Wells Fargo: Bestätigt das „Hold“-Rating mit einem Kursziel von 28,00 US-Dollar.
  • Argus: Stuft die Aktie auf „Buy“ hoch und sieht das Ziel bei 35,00 US-Dollar.

Die Optimisten von Argus verweisen zur Begründung besonders auf das Potenzial in der Onkologie sowie die kürzlich erfolgte Zulassung des Abnehmpräparats Enochlutide in China.

Die kommenden Monate stehen für Pfizer ganz im Zeichen der Umsetzung. Der Konzern muss beweisen, dass die ambitionierten Einsparziele von über sieben Milliarden US-Dollar realisierbar sind, ohne die Entwicklung wichtiger Hoffnungsträger wie Tilrekimig auszubremsen. Die fortschreitende Expansion in den chinesischen Markt für GLP-1-Präparate bietet dabei einen konkreten Hebel, um das operative Wachstum abseits der Pandemie-Produkte weiter zu stabilisieren.

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