Planet Labs baut seine europäische Präsenz massiv aus und verdoppelt am Standort Berlin die Produktion seiner Pelican-Satellitengeneration. Diese Expansion ist die direkte Reaktion auf einen rasant wachsenden Auftragsbestand, der vor allem durch staatliche Sicherheitsverträge getrieben wird. Nach dem Erreichen der ersten jährlichen Profitabilität nutzt das Unternehmen nun seine starken Cash-Reserven für den nächsten Wachstumsschritt.
Skalierung der Pelican-Flotte
Der Standort Berlin entwickelt sich zum strategischen Drehkreuz für die hochauflösende Erdbeobachtung des Unternehmens. Um die Produktion der Pelican-Flotte hochzufahren, sucht Planet Labs aktuell rund 70 neue Fachkräfte, die das bestehende Team von 150 Mitarbeitern in der deutschen Hauptstadt ergänzen sollen. Die Rekrutierung umfasst spezialisierte Führungspositionen und technische Rollen, um den regionalen Partnern einen souveränen Zugang zu KI-gestützten Geodaten zu ermöglichen.
Diese operative Ausweitung wird durch eine solide Bilanz gestützt. Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von rund 640 Millionen Dollar. Diese finanzielle Basis ermöglicht nicht nur den Ausbau in Berlin, sondern bereitet auch den Start der „Tanager“-Konstellation vor, die noch in diesem Jahr die Hyperspektral-Analyse verstärken soll.
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Rekord-Auftragsbestand treibt Wachstum
Hinter dem Expansionskurs steht ein massiver Anstieg der vertraglich gesicherten Nachfrage. Planet Labs beendete das Geschäftsjahr 2026 mit einem Auftragsbestand von über 900 Millionen Dollar, was einem Zuwachs von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich der Bereich Verteidigung und Geheimdienste, dessen Umsatz um mehr als 50 Prozent zulegte.
Strategische Abkommen unterstreichen die wachsende Bedeutung täglicher Satellitendaten für staatliche Akteure. So sicherte sich das Unternehmen unter anderem einen mehrjährigen Vertrag mit der Bundesregierung im Wert von 240 Millionen Euro sowie einen dreistelligen Millionenauftrag aus Schweden.
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Finanzieller Spielraum und Ausblick
Die positive operative Entwicklung spiegelt sich auch im Aktienkurs wider. Das Papier legte heute um rund 7,25 Prozent zu und markierte bei 29,60 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit setzt sich die starke Dynamik fort, die der Aktie seit Jahresbeginn ein Plus von fast 70 Prozent bescherte.
Für das Geschäftsjahr 2027 prognostiziert das Management eine weitere Beschleunigung des Wachstums und erwartet einen Umsatz zwischen 415 und 440 Millionen Dollar. Zwar könnte der Hochlauf der Pelican-Produktion im ersten Quartal 2027 vorübergehend das bereinigte EBITDA belasten, das langfristige Ziel bleibt jedoch die Generierung eines nachhaltigen jährlichen Cashflows. Die erfolgreiche Integration der neuen Berliner Fertigung gilt dabei als zentraler Faktor für das Erreichen dieser Wachstumsziele.
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