Starke Nachfrage, plötzlicher Preisverfall. Plug Power beendet eine hochvolatile Handelswoche. Ein überraschend starker Quartalsbericht der Konkurrenz entfachte zunächst ein Kursfeuerwerk im gesamten Wasserstoffsektor. Kurz darauf setzten massive Gewinnmitnahmen ein.
Den Impuls für die Turbulenzen lieferte Bloom Energy. Der Branchenkollege übertraf die Erwartungen deutlich und hob die Jahresprognose an. Das zog Wasserstofftitel wie Plug Power zur Wochenmitte kräftig nach oben. Die Euphorie hielt allerdings nicht lange an. Am Freitag rutschte die Plug-Aktie um fast neun Prozent auf 2,67 Euro ab.
Trotz des jüngsten Rücksetzers bleibt der übergeordnete Trend stark. Auf Monatssicht verzeichnet das Papier einen Zuwachs von knapp 38 Prozent. Das Jahr 2026 brachte Aktionären bislang Kursgewinne von über 40 Prozent ein. Die Aktie notiert weiterhin komfortabel über ihrer 50-Tage-Linie von 2,09 Euro.
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Interner Umbau im Fokus
Abseits der Kursschwankungen treibt das Management den internen Umbau voran. Der neue Vorstandschef José Luis Crespo rief dafür im März das „Project Quantum Leap“ ins Leben. Das Programm zielt auf jährliche Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich ab, primär durch eine optimierte Lieferkette. Bis Ende 2026 peilt das Unternehmen ein positives bereinigtes EBITDA an.
Erste Fortschritte zeichnen sich ab. Im vierten Quartal 2025 verbuchte Plug Power erstmals einen positiven Bruttogewinn. Um die Liquidität weiter zu stärken, verkauft der Konzern nun sein „Project Gateway“-Gelände an Stream Data Centers. Der vertraglich fixierte Deal spült mindestens 132,5 Millionen US-Dollar in die Kasse.
Am 11. Mai präsentiert Plug Power die Zahlen für das erste Quartal. Investoren fokussieren sich dabei auf die Auftragsbestände für grüne Wasserstoffprojekte. Der Bericht muss belegen, ob die noch junge Bruttomarge dem aktuellen Preisdruck standhält und die Kostensenkungen bereits greifen.
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