Der Schweizer Wirkstoffhersteller PolyPeptide hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem beeindruckenden Zahlenwerk abgeschlossen. Am 19. Januar 2026 meldete das in Baar ansässige Unternehmen einen Umsatzsprung von 15,6 Prozent auf rund 389 Millionen Euro. Noch bemerkenswerter: Die EBITDA-Marge katapultierte sich von mageren 7,5 Prozent im Vorjahr auf beachtliche 11 bis 12 Prozent – und damit an die Obergrenze der eigenen Prognose.
Was steckt hinter diesem kraftvollen Turnaround? Haupttreiber waren Wirkstoffe für Stoffwechselerkrankungen, insbesondere aus dem boomenden GLP-1-Segment. Dieser Markt für Diabetes- und Adipositas-Medikamente wächst derzeit explosionsartig, und PolyPeptide profitiert als spezialisierter Auftragshersteller voll davon.
Cashflow stabilisiert – Spielraum geschaffen
Die operative Geldgenerierung verbesserte sich deutlich. Kombiniert mit der im Mai 2025 erweiterten Kreditlinie verfügte PolyPeptide zum Jahresende über liquide Mittel von 75 Millionen Euro. Zusätzlich stehen 51 Millionen Euro aus einer ungenutzten Kreditfazilität bereit – insgesamt eine komfortable finanzielle Ausgangslage.
Die Kapitalausgaben lagen mit gut 100 Millionen Euro im Rahmen der Erwartungen. Besonders die neue Großanlage für Festphasen-Peptidsynthese im belgischen Braine-l’Alleud erreichte die angestrebte Auslastung. Eine wichtige Weichenstellung für weiteres Wachstum.
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Verdopplung bis 2028 – realistisch oder überzogen?
PolyPeptide bekräftigte seine ambitionierte Mittelfristziele: Der Umsatz von 2023 soll bis 2028 verdoppelt werden, während die EBITDA-Marge auf 25 Prozent klettern soll. CEO Juan José Gonzalez zeigte sich zuversichtlich, gestützt auf die „reiche Entwicklungspipeline“ und das beschleunigte GLP-1-Wachstum.
Kann das klappen? Die Zahlen für 2025 liefern jedenfalls starke Indizien. Das Unternehmen hat bewiesen, dass es seine Multi-Site-Struktur besser im Griff hat und von den Megatrends im Peptid-Markt profitiert. Die vollständigen, geprüften Jahreszahlen folgen am 12. März 2026 – dann gibt es auch erstmals einen Ausblick für 2026.
Anleger dürften gespannt verfolgen, ob PolyPeptide die eingeschlagene Erfolgsspur halten kann. Die Voraussetzungen jedenfalls stimmen: Wachstumsmarkt, verbesserte Profitabilität und finanzielle Flexibilität. Bleibt die Nachfrage nach GLP-1-Wirkstoffen robust, könnte die Aktie weiteres Potenzial entfalten.
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