Die Nachrichtenlage bei Porsche wird immer dramatischer. Während der Sportwagenhersteller bereits mit massiven Absatzrückgängen weltweit kämpft, droht nun zusätzliches Ungemach aus den USA. Präsident Donald Trump kündigte am 17. Januar 2025 neue Strafzölle an, die auch Deutschland treffen – und damit direkt die ohnehin angeschlagene Porsche-Aktie unter Druck setzen dürften.
Ab dem 1. Februar 2025 sollen auf Importe aus acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, zusätzliche 10 Prozent Zölle erhoben werden. Trump nutzt diese Maßnahme als Druckmittel im Streit um Grönland. Besonders brisant: Die Zölle könnten bis zum 1. Juni 2025 auf 25 Prozent ansteigen, sollte keine Einigung erzielt werden. Für einen exportorientierten Premiumhersteller wie Porsche, der einen bedeutenden Teil seiner Fahrzeuge in die USA liefert, ist das ein Schlag zur Unzeit.
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Absatzkrise trifft auf Handelskrieg
Die Ankündigung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Porsche meldet weltweit dramatische Rückgänge bei den Verkaufszahlen. Die Kombination aus schwachen Absatzdaten und neuen Zolldrohungen lässt viele Anleger nervös werden – zumal viele Investoren noch die Hiobsbotschaften vom Freitag verdauen müssen.
Der DAX, in dem Porsche gelistet ist, steht bereits unter Druck. Zum Wochenstart am Montag signalisierte der X-DAX eine Stunde vor Handelsbeginn einen Stand von 24.938 Punkten – ein Minus von bis zu 1,4 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag. Die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten dürfte damit zunächst unterschritten werden. In der Vorwoche hatte der deutsche Leitindex nur knapp ein kleines Plus verteidigt, nachdem er zwischenzeitlich bei 25.507 Punkten ein Rekordhoch erreicht hatte.
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Doppelschlag für die Anteilseigner
Für Porsche-Aktionäre bedeutet die aktuelle Gemengelage einen doppelten Rückschlag. Einerseits belasten die schwachen Absatzzahlen die Fundamentaldaten des Unternehmens, andererseits drohen die angekündigten US-Zölle die Margen zusätzlich zu belasten. Die Eskalationsstufe auf 25 Prozent würde erhebliche Zusatzkosten bedeuten – entweder für das Unternehmen selbst oder für amerikanische Kunden, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber lokalen Herstellern schwächen würde.
Die Verbindung von geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Fundamentaldaten schafft ein toxisches Gemisch. Trumps Vorgehen ist weniger klassische Handelspolitik als geopolitische Machtdemonstration – und Porsche gerät zwischen die Fronten eines Konflikts, der eigentlich gar nichts mit der Automobilindustrie zu tun hat.
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