Nach einem historischen Gewinneinbruch zieht Porsche die Reißleine. Der Sportwagenbauer trennt sich komplett von seinen Anteilen an Bugatti Rimac und der Rimac Group. Das Management ordnet den Konzern nach einem desaströsen Jahr neu.
Kompletter Rückzug aus dem Joint Venture
Käufer ist ein Konsortium um die Investmentfirmen HOF Capital und BlueFive Capital. Damit gibt Porsche seinen 45-prozentigen Anteil an Bugatti Rimac ab. Parallel dazu verkauft der Konzern seine Beteiligung an der Muttergesellschaft Rimac Group. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Den Abschluss der Transaktion erwartet das Management bis Ende 2026.
Vorstandschef Michael Leiters will sich künftig wieder strikt auf das Kerngeschäft konzentrieren. Das ist dringend nötig. Das vergangene Krisenjahr hinterließ tiefe Spuren in der Bilanz. Vom Milliardenumsatz blieben lediglich 413 Millionen Euro operativer Gewinn hängen. Die Marge stürzte auf magere 1,1 Prozent ab.
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Nullrunde für die Belegschaft
Die finanzielle Talfahrt trifft nun auch die Mitarbeiter hart. Die Folge: Erstmals seit 2007 streicht Porsche die jährliche Gewinnbeteiligung. Davon sind mehr als 27.000 Angestellte an den deutschen Standorten betroffen. Auch der Vorstand geht leer aus. Das Management erhält für das abgelaufene Jahr keinen Bonus und keine Erhöhung der Grundvergütung.
An der Börse verpufft die Nachricht vom Rimac-Ausstieg. Die Porsche-Aktie notiert am Montag bei 40,77 Euro und verliert damit 1,5 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf rund 14 Prozent. Das Luxussegment in China schwächelt. Hinzu kommen ein harter Preiskampf bei Elektroautos und drohende US-Zölle.
Am 29. April meldet Porsche die Zahlen für das erste Quartal. Dieser Bericht liefert den ersten Beweis, ob die harte Sanierung bereits greift. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand eine operative Umsatzrendite zwischen 5,5 und 7,5 Prozent an.
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