PowerBank hat einen entscheidenden regulatorischen Meilenstein für sein Portfolio in Kanada erreicht und baut gleichzeitig seine Kapazitäten in den USA aus. Wie gestern bekannt wurde, erhielt das Unternehmen die finale Umweltgenehmigung für das „Brooklyn“-Gemeinschaftssolarprojekt in Nova Scotia. Mit einer geplanten Leistung von 6,86 Megawatt (MW) soll der Bau bereits im Herbst 2026 beginnen.
Genehmigung für Millionenprojekt in Nova Scotia
Die Gesamtkosten für das Vorhaben in der kanadischen Provinz belaufen sich auf rund 14 Millionen kanadische Dollar. Die Finanzierung wird maßgeblich durch den „AI Renewable Flow-through Fund“ sowie durch umfangreiche staatliche Förderungen gestützt. Laut Medienberichten qualifiziert sich das Projekt für Steuergutschriften für saubere Technologien in Höhe von rund 2,64 Millionen kanadischen Dollar.
Zusätzlich fließen Fördergelder von Net Zero Atlantic und dem Programm „Smart Renewables“ im Umfang von jeweils 960.000 kanadischen Dollar in das Projekt ein. Nach der Fertigstellung soll die Anlage jährlich genug Energie liefern, um rechnerisch 628 Haushalte zu versorgen. Über die gesamte Laufzeit kalkuliert das Unternehmen mit Einsparungen von rund 3,86 Millionen kanadischen Dollar.
Rückkauf von Solarkapazitäten im Bundesstaat New York
Parallel zum Fortschritt in Kanada verstärkt PowerBank seine Präsenz im US-Markt. Das Unternehmen gab gestern die Rückübernahme von zwei Solarprojekten im Bundesstaat New York bekannt, die zusammen eine Leistung von 13,9 MW erbringen sollen. Das Portfolio umfasst das Projekt „Highway 28“ mit 6,9 MW und das Projekt „Gainesville“ mit 7,0 MW. Der Gesamtwert der Konstruktion wird auf 32,5 Millionen US-Dollar beziffert.
Die Übernahmepreise für die Standorte liegen bei 1,25 Millionen US-Dollar für Highway 28 und 1,15 Millionen US-Dollar für Gainesville. Während Highway 28 bereits im laufenden dritten Quartal 2026 baureif sein soll, ist der Start für Gainesville für das Jahr 2027 vorgesehen.
Finanzielle Unterstützung erhält PowerBank hierbei durch Anreize der New Yorker Energiebehörde NYSERDA in Höhe von rund 893.445 US-Dollar sowie durch erwartete Bundessteuergutschriften (ITC) von etwa 13 Millionen US-Dollar.
Aktie stabilisiert sich über Jahrestief
An der Börse reagierten die Anleger heute positiv auf die Expansionsschritte. Die Aktie von PowerBank verzeichnet einen Kursgewinn von 7,5 Prozent und notiert bei 0,4150 Euro. Damit setzt das Papier eine Erholungstendenz fort, nachdem es am 13. August bei 0,3810 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markiert hatte.
Trotz des heutigen Kursaufschlags bleibt die mittelfristige Bilanz für Investoren herausfordernd. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus für den Anteilsschein auf insgesamt 73 Prozent. Die nun erreichten Genehmigungen und Projektfortschritte könnten jedoch eine operative Basis für die kommenden Quartale schaffen, sofern die Bauphasen wie geplant im Herbst anlaufen.
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