Raspberry Pi lässt die reine Bastler-Nische endgültig hinter sich. Mit einem neuen Rekordhoch im Rücken transformiert sich das britische Unternehmen zum ernsthaften Industriepartner. Parallel dazu zündet die Software-Strategie erste Stufen.
Die Aktie markierte am Freitag ein neues Jahreshoch bei 666,25 GBX. Damit stieg der Börsenwert auf rund 1,08 Milliarden Pfund. Anleger honorieren damit die Bestätigung der Jahresziele für das laufende Geschäftsjahr.
Software-Wachstum und Industrie-Fokus
Ein zentraler Treiber ist die Plattform „Raspberry Pi Connect“. Inzwischen sind dort über 500.000 Geräte registriert. Das Angebot ermöglicht den Fernzugriff auf die Hardware und markiert den Einstieg in ein Geschäft mit wiederkehrenden digitalen Erlösen.
Indes vertieft das Management die Beziehungen zu großen Industrieherstellern. Das „Board-to-Board“-Programm gewinnt in Sektoren wie Luftfahrt und Verteidigung an Boden. Mittlerweile entfallen etwa 70 Prozent der Nachfrage auf industrielle Anwendungen.
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Wechsel im Management
Hinter den Kulissen baut das Unternehmen die Führung um. Ein neuer Chief Operating Officer bündelt künftig Technik und Produktion. Finanzchef Richard Boult wird seinen Posten noch vor Ende 2026 räumen.
Operativ bleibt der Speichermarkt eine Hürde. Hohe Kosten für LPDDR4-DRAM belasten die Marge, getrieben durch den Hunger von KI-Rechenzentren. Bisher federt Raspberry Pi diesen Druck durch volle Lager und neue Lieferanten ab.
Für das restliche Jahr 2026 stellt der Vorstand Umsätze deutlich über den bisherigen Markterwartungen in Aussicht. Die Nachfrage nach dem Raspberry Pi 5 bleibt hoch. Aktionäre blicken nun auf die Margenentwicklung und mögliche Details zu einem Nachfolgemodell.
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