Der französische Autobauer Renault hat 2025 weltweit 2,34 Millionen Fahrzeuge verkauft – ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wuchs das Unternehmen doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt, der nur um 1,6 Prozent zulegte. Besonders bemerkenswert: Alle drei Konzernmarken legten zu.
Die Kernmarke Renault lieferte 1,63 Millionen Fahrzeuge aus, ein Anstieg von 3,2 Prozent. Die Budgetmarke Dacia verkaufte 697.408 Einheiten, was einem Wachstum von 3,1 Prozent entspricht. Alpine, die Sportwagensparte, verzeichnete einen spektakulären Sprung: Mit 10.970 verkauften Fahrzeugen mehr als verdoppelte die Marke ihr Vorjahresergebnis – ein Plus von 139,2 Prozent.
Elektrofahrzeuge als Wachstumstreiber
Die Zahlen offenbaren eine klare Strategie: Renault setzt massiv auf Elektrifizierung. In Europa verkaufte der Konzern rund 194.000 Elektrofahrzeuge – ein Zuwachs von beeindruckenden 76,7 Prozent. Der Anteil von E-Autos an den europäischen Pkw-Verkäufen kletterte auf 20,2 Prozent.
Auch Hybridfahrzeuge erlebten einen Boom. Etwa 400.000 Hybrid-Modelle fanden in Europa Käufer, was einem Anstieg von 35,1 Prozent entspricht. Dacia allein setzte über 113.000 Hybride ab – ein Wachstum von 121,7 Prozent gegenüber 2024.
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Internationale Märkte kompensieren Europa-Schwäche
Während Renault in Europa nur um 0,5 Prozent wuchs, explodierten die internationalen Verkäufe regelrecht: plus 11,7 Prozent. Südkorea legte um 55,9 Prozent zu, Marokko um 44,8 Prozent und Lateinamerika um 11,3 Prozent. Der Anteil internationaler Märkte am Renault-Markenvolumen stieg auf 38 Prozent – ein Zuwachs von 2,9 Prozentpunkten.
Diese geografische Diversifizierung erweist sich als Stärke. „Unser Wachstum basiert auf starker lokaler Produktion“, erklärte Ivan Segal, globaler Vertriebs- und Operationsdirektor. Durch lokale Fertigung in den meisten Absatzmärkten umgeht Renault weitgehend die Risiken eines volatilen Zollumfelds.
Transporter bremsen das Wachstum
Nicht alles glänzt bei den Franzosen. Der Verkauf leichter Nutzfahrzeuge brach in Europa um 21 Prozent ein. Insgesamt gingen die Transporter-Verkäufe um 16,5 Prozent auf 336.505 Einheiten zurück. Immerhin: Im zweiten Halbjahr 2025 verlangsamte sich der Rückgang auf 10,6 Prozent, nachdem er in der ersten Jahreshälfte noch bei 29,6 Prozent gelegen hatte.
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Pkw-Verkäufe kompensierten die Schwäche teilweise. In Europa stiegen die Pkw-Absätze um 5,9 Prozent – deutlich stärker als der Markt mit 2,3 Prozent. Die Bestseller Clio und Sandero trieben das Wachstum, besonders im C-Segment zeigte Renault Stärke.
Frankreich bleibt Heimatmarkt Nummer eins
Mit 533.692 verkauften Fahrzeugen und einem Marktanteil von 26,8 Prozent dominiert Renault weiterhin den heimischen Markt. Frankreich bleibt der größte Einzelmarkt vor Italien, Spanien, der Türkei und Deutschland. Außerhalb Europas zählen Brasilien, Marokko und Argentinien zu den wichtigsten Absatzregionen.
Für 2026 kündigt Renault weitere Modelleinführungen an – sowohl Verbrenner als auch Hybride und Elektrofahrzeuge in Europa. Auch in den internationalen Märkten sollen neue Modelle folgen. Die vollständigen Finanzergebnisse für 2025 legt der Konzern am 19. Februar vor.
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