Renergen: Übernahme-Krimi geht in die Verlängerung

Die Übernahme von Renergen durch ASP Isotopes verzögert sich bis 30. Januar 2026, da die südafrikanische Zentralbank noch zustimmen muss. Parallel verkaufen Führungskräfte Aktien im Millionenbereich.

Renergen Aktie
Kurz & knapp:
  • Zweite Verlängerung der Übernahmefrist
  • Südafrikanische Zentralbank muss noch zustimmen
  • Insider verkaufen Aktien für Millionenbeträge
  • ASP Isotopes mit operativen Verlusten

Die Übernahme von Renergen durch ASP Isotopes verzögert sich weiter. Am Donnerstag gaben die Unternehmen bekannt, dass die Frist für den Abschluss der Transaktion erneut verschoben wurde – diesmal auf den 30. Januar 2026. Ursprünglich sollte der Deal bereits am 30. September 2025 über die Bühne gehen, dann wurde auf den 28. November verlängert. Jetzt also die zweite Verschiebung.

Der Grund: Die südafrikanische Zentralbank muss noch grünes Licht geben. Konkret fehlt die Genehmigung der Financial Surveillance Department unter den südafrikanischen Devisenkontrollvorschriften. Auch einige Zustimmungen von Dritten stehen noch aus. Immerhin hat die südafrikanische Wettbewerbsbehörde den Deal bereits unter bestimmten Bedingungen abgesegnet. Zudem liegen Einverständniserklärungen der Industrial Development Corporation of South Africa und der U.S. International Development Finance Corporation vor.

Darlehen ebenfalls gestreckt

Parallel zur Fristverlängerung hat ASP Isotopes auch die Rückzahlungsfrist eines bestehenden Darlehens an Renergen nach hinten geschoben. Die finale Tilgung ist nun ebenfalls für den 30. Januar 2026 angesetzt. Das verschafft beiden Seiten mehr Luft, während die behördlichen Mühlen weiter mahlen.

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Unter dem geplanten Arrangement sollen Renergen-Aktionäre für jede gehaltene Aktie 0,09196 neue ASP Isotopes-Aktien erhalten. Die Bewertung von ASP Isotopes liegt derzeit bei rund 656 Millionen Dollar – allerdings hat die Aktie in den vergangenen sechs Monaten knapp 24 Prozent an Wert verloren.

Insider verkaufen fleißig

Während die Übernahme-Saga weitergeht, nutzen Führungskräfte von ASP Isotopes die Gelegenheit für Verkäufe. Am 25. November trennte sich Interim-CEO Robert Ainscow von 25.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 5,77 Dollar – Erlös: 144.000 Dollar. Executive Officer Paul Elliot Mann ging noch deutlich weiter: Er verkaufte am 17. November 112.500 Aktien für 845.000 Dollar und am 25. November weitere 50.000 Aktien für 288.000 Dollar. Insgesamt veräußerte Mann Papiere im Wert von 1,13 Millionen Dollar.

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Die Insider-Verkäufe erfolgen zu einer Zeit, in der ASP Isotopes operativ rote Zahlen schreibt. Im dritten Quartal 2025 meldete das Unternehmen einen Nettoverlust von 34,9 Millionen Dollar. Zwar wuchs der Umsatz im Radiopharmaka-Segment um 24 Prozent, doch die Kosten für Produktentwicklung und Kapazitätsausbau belasten die Bilanz spürbar.

Bleibt abzuwarten, ob die südafrikanischen Behörden bis Ende Januar grünes Licht geben – oder ob es eine dritte Verlängerung braucht.

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