Rheinmetall: 51 Prozent an DOK-ING übernommen

Rheinmetall-Aktie nahe Jahrestief trotz Rekordaufträgen. Der anstehende Quartalsbericht soll die operative Marge bestätigen.

Rheinmetall Aktie
Kurz & knapp:
  • Auftragsbestand wächst um 36 Prozent
  • Operative Marge von 19 Prozent angepeilt
  • Dividende steigt auf 11,50 Euro
  • Übernahme von kroatischem Fahrzeugspezialisten

Starke Nachfrage, schwache Kurse. Bei Rheinmetall klaffen operatives Geschäft und Börsenbewertung derzeit weit auseinander. Der Rüstungskonzern sitzt auf prall gefüllten Auftragsbüchern. Die Aktie handelt dennoch nahe ihrem Jahrestief.

Am Freitag schloss das Papier bei 1.357,80 Euro. Das entspricht einem Minus von gut 15 Prozent seit Jahresbeginn. Die schwache Kursentwicklung überrascht auf den ersten Blick.

Allein in der vergangenen Woche sicherte sich der Konzern neue Verträge. Das Volumen liegt bei fünf Milliarden Euro. Der gesamte Auftragsbestand kletterte im Jahresvergleich um 36 Prozent.

Der entscheidende Margentest

Am 7. Mai legt Rheinmetall die Zahlen für das erste Quartal vor. Aktionäre fordern nun konkrete Beweise. Die massiven Aufträge müssen sich in der Profitabilität niederschlagen. Ein starker Bericht könnte die Lücke zwischen Auftragsrealität und Kursniveau schließen. Für das Gesamtjahr peilt das Management eine operative Marge von rund 19 Prozent an.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?

Höhere Dividende und strategische Zukäufe

Fünf Tage nach dem Quartalsbericht folgt die Hauptversammlung. Aktionäre sollen deutlich mehr Geld erhalten. Der Vorstand schlägt eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie vor. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 8,10 Euro. Wer von der Ausschüttung profitieren will, muss das Papier am Tag der Versammlung im Depot halten.

Parallel dazu baut Rheinmetall sein Portfolio aus. Das Unternehmen übernimmt 51 Prozent am kroatischen Fahrzeugspezialisten DOK-ING. Kroatien wird damit zum Zentrum für autonome Militärfahrzeuge. Die Partner planen ein unbemanntes Unterstützungssystem namens „Wingman“. Behörden müssen dem Deal noch zustimmen. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Warten auf den Milliarden-Deal

Das größte Potenzial liegt in der Zukunft. Das Bundeswehr-Programm „Arminius“ umfasst voraussichtlich mehr als 3.000 zusätzliche Radpanzer. Der Konzernchef schätzt das Volumen auf bis zu 40 Milliarden Euro. Einen finalen Vertrag erwarten Marktbeobachter bis Mitte 2026.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 3. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Rheinmetall

Über Dieter Jaworski 3715 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

Meine Expertise & Arbeitsweise: Transparenz und klare Regeln

Mein Ansatz kombiniert tiefes Fachwissen mit praktischer Erfahrung. Meine Kernkompetenzen umfassen die präzise Aktienanalyse anhand quantitativer und qualitativer Faktoren, die Entwicklung langfristiger Vermögensaufbaustrategien und diszipliniertes Risikomanagement.

Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

  • Transparenz: Alle Trades im Wikifolio sind öffentlich einsehbar.
  • Substanz: Investitionen nur auf Basis solider Kennzahlen (Umsatz, Gewinn, Cashflow etc.).
  • Disziplin: Regelbasiertes Handeln zur Vermeidung emotionaler Fehlentscheidungen.
  • Nachhaltigkeit: Langfristige Strategien statt kurzfristiger Spekulation.
  • Unabhängigkeit: Keine Interessenkonflikte, nur Ihre finanziellen Ziele im Fokus.

Mein Ziel: Ihr Partner für systematischen Vermögensaufbau

Ich möchte Menschen helfen, ihre Finanzen selbstbewusst und mit einem klaren Plan zu steuern. Mit System, Substanz und meiner jahrzehntelangen Erfahrung unterstütze ich Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Vermögensaufbau.