Die anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten bringen die globale Rüstungsindustrie an ihr Limit. Rheinmetall-Chef Armin Papperger warnt nun eindringlich vor einer kritischen Verknappung bei Luftverteidigungssystemen. Während die Bestände der westlichen Allianzen rapide schrumpfen, treibt der Düsseldorfer Konzern seine strategische Expansion in Europa mit Hochdruck voran.
Akuter Mangel an Abwehrsystemen
Die Zahlen verdeutlichen die angespannte Lage: Nach Einschätzung Pappergers sind die Raketenbestände in den USA, Europa und im Nahen Osten infolge des Iran-Kriegs nahezu erschöpft. Hält der Konflikt in der aktuellen Intensität noch einen weiteren Monat an, stünden laut dem CEO fast keine Abwehrraketen mehr zur Verfügung.
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Berichte des Royal United Services Institute stützen diese These. Demnach verbrauchten die USA und ihre Verbündeten allein in den ersten 16 Kriegstagen Munition im Wert von rund 26 Milliarden US-Dollar. Die Wiederauffüllung dieser hochkomplexen Systeme, wie etwa der Tomahawk-Raketen, dürfte die Rüstungsindustrie über Jahre hinweg auslasten.
Expansion trifft auf Kurskorrektur
Um sich für künftige Großaufträge in Position zu bringen, unterzeichnete Rheinmetall am Donnerstag eine Absichtserklärung mit dem spanischen Rüstungskonzern Indra. Das geplante Joint Venture zielt auf Ausschreibungen für bis zu 3.000 Militär-Lastwagen und gepanzerte Fahrzeuge ab – ein potenzielles Milliarden-Geschäft für die Düsseldorfer.
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Am Aktienmarkt sorgt die Diskrepanz zwischen langfristigen Wachstumsaussichten und kurzfristigen Engpässen aktuell für Zurückhaltung. Der Titel notiert am Freitag bei 1.414,50 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Minus von 11,68 Prozent. Namhafte Analystenhäuser bewerten die Aussichten des Rüstungskonzerns weiterhin positiv, passen jedoch ihre Erwartungen an das volatile Umfeld an:
- JPMorgan: Belässt die Einstufung auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 2.130 Euro.
- Barclays: Senkt das Kursziel leicht auf 2.125 Euro, bestätigt aber „Overweight“.
- Bank of America: Reduziert das Ziel deutlich von 2.220 auf 1.830 Euro.
- Berenberg: Bestätigt die Kaufempfehlung bei 2.100 Euro.
Neben dem klassischen Land- und Luftgeschäft rücken in den kommenden Monaten neue Technologiefelder in den Fokus. Im Mai startet die Tochtergesellschaft Mira einen Pilotbetrieb für teleoperierte Shuttles am Düsseldorfer Flughafen. Zudem erwartet Rheinmetall für den Sommer konkrete Verträge als Generalunternehmer für das Fregattenprogramm F126, was die maritime Positionierung des Konzerns weiter festigen wird.
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