Die italienische Regierung hat am Dienstag mit Rheinmetall Italia über mögliche Industrieprojekte in der Region Tarent gesprochen. Medienberichten zufolge bat sie das Unternehmen sowie Leonardo, Ferrovie dello Stato und Fincantieri um einen Beitrag rund um das ehemalige Ilva-Stahlwerk. Dabei stellte die Regierung mögliche kurz- und langfristige Projekte in Aussicht.
Die Gespräche betrafen damit industrielle Vorhaben unter Beteiligung mehrerer Unternehmen. Eine konkrete Rolle von Rheinmetall Italia bleibt in dem Bericht als Möglichkeit beschrieben, nicht als vergebener Auftrag.
Werftzuschlag und neue Fertigungskapazitäten
Beim Schiffbau hat Rheinmetall bereits einen Zuschlag erhalten: Gemeinsam mit der Schweizer Reederei MSC setzte sich das Unternehmen vor rund zwei Wochen bei der Auktion für die rumänische Mangalia-Werft durch. Der gemeinsam zu zahlende Kaufpreis beträgt rund 138 Mio. Euro; zum Meldetag war die Übernahme noch nicht abgeschlossen.
Nach Unternehmensangaben soll der Standort für zivile und militärische Schiffbauaktivitäten entwickelt werden. Die Werft soll auch beim Bau von vier Marineschiffen eine Rolle spielen, die Rumäniens Regierung bestellt hat.
In Spanien nahm Rheinmetall Expal Munitions am 16. Oktober eine neue Mittelkaliberfertigung in Albacete in Betrieb. Das Unternehmen beziffert die jährliche Kapazität auf rund 1,2 Millionen Geschosse und etwa 1,8 Millionen Patronenhülsen.
Rheinmetall investierte dort rund 20 Mio. Euro. Zugleich plant das Unternehmen, die Belegschaft von rund 210 auf rund 300 Beschäftigte auszubauen.
Vor gut einer Woche eröffnete Rheinmetall zudem die „UK Gun Hall“ in Telford. Nach Unternehmensangaben soll damit die eigenständige Fertigung großkalibriger Waffen nach Großbritannien zurückkehren.
Nächste Berichtstermine
Am 5. November veröffentlicht Rheinmetall den Bericht zum dritten Quartal 2026.
Stand heute, 29. Oktober: Rheinmetall – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Rheinmetall investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 29. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

