Der Schweizer Luxuskonzern Richemont hat am 15. Januar 2026 beeindruckende Quartalszahlen vorgelegt. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember 2025 kletterten die Umsätze zu konstanten Wechselkursen um 11 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert: Das Wachstum gelang gegen einen anspruchsvollen Vergleichszeitraum, in dem das Unternehmen bereits zweistellig zugelegt hatte.
Die Schmucksparten des Konzerns – allen voran Cartier und Van Cleef & Arpels – erwiesen sich erneut als Zugpferde. Mit einem Plus von 14 Prozent verteidigten die Jewellery Maisons ihre starke Position und wiederholten damit die Wachstumsrate des Vorjahres. Auch die Uhrenmarken zeigten Lebenszeichen: Nach schwierigen Monaten legten die Specialist Watchmakers um 7 Prozent zu – das zweite positive Quartal in Folge.
Amerikaner und Japaner im Kaufrausch
Geografisch präsentierte sich das Bild differenziert. Die stärksten Impulse kamen aus den USA, wo die Verkäufe um 14 Prozent anzogen. In Japan beschleunigte sich das Wachstum sogar auf 17 Prozent, getrieben von robuster lokaler Nachfrage und freundlichem Touristengeschäft. Der Nahe Osten und Afrika überraschten mit einem Sprung von 20 Prozent – allen voran die Vereinigten Arabischen Emirate zeigten sich kauffreudig.
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Europa legte um 8 Prozent zu, wobei Großbritannien und Italien besonders herausstachen. Einzig der asiatisch-pazifische Raum blieb mit 6 Prozent etwas zurück. In China, Hongkong und Macau zusammen wuchsen die Umsätze lediglich um 2 Prozent, hauptsächlich getragen von Hongkong.
Vertriebskanäle auf breiter Front stark
Der Einzelhandel erwies sich als stärkster Vertriebskanal und wuchs um 12 Prozent. Mit einem Anteil von 72 Prozent am Gesamtumsatz bleibt dieser Bereich das Rückgrat des Geschäfts. Aber auch der Großhandel zog mit 9 Prozent deutlich an, während das Online-Geschäft um 5 Prozent zulegte.
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Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/26 summieren sich die Erlöse auf 17,0 Milliarden Euro – ein Anstieg von 10 Prozent zu konstanten Kursen. Die Netto-Cash-Position belief sich zum 31. Dezember 2025 auf solide 7,6 Milliarden Euro.
Kostendruck bleibt Herausforderung
Trotz des erfreulichen Umsatzwachstums kämpft Richemont weiterhin mit steigenden Materialkosten und der Schwäche wichtiger Handelswährungen. Diese Faktoren belasten die Margen. Das Unternehmen investiert dennoch konsequent in das langfristige Wachstum seiner Marken – ein mutiger Schritt in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld.
Die vollständigen Jahreszahlen für das am 31. März 2026 endende Geschäftsjahr wird Richemont am 22. Mai 2026 vorlegen. Bis dahin dürfte die Frage im Raum stehen: Kann der Konzern das aktuelle Momentum in ein schwieriges zweites Halbjahr hinüberretten?
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