Stürme legen Logistikketten lahm und kosten Millionen Tonnen an Eisenerz. Bei Rio Tinto klaffen Wetterchaos und operative Realität im ersten Quartal 2026 spürbar auseinander. Der Bergbaukonzern fängt die Ausfälle nicht nur auf, sondern liefert starke Produktionszahlen und treibt die eigene Aktie auf neue Höchststände.
Die tropischen Wirbelstürme Mitchell und Narelle trafen die westaustralische Pilbara-Region im März hart. Der Konzern verlor dadurch rund acht Millionen Tonnen an Eisenerz-Verschiffungen. Parallel dazu stellte das Unternehmen finanzielle Hilfen für den lokalen Wiederaufbau bereit.
Die Produktion selbst lief indes auf Hochtouren. Der Eisenerz-Abbau in der Region kletterte um 13 Prozent auf knapp 79 Millionen Tonnen. Das markiert das zweitstärkste Auftaktquartal dieser Sparte seit acht Jahren. Entsprechend hält das Management an der Jahresprognose fest.
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Kupferwachstum und ein seltener Fund
Auch abseits des Eisenerzes meldet Rio Tinto Zuwächse. Die konzernweite Kupferproduktion stieg um neun Prozent. Treiber dieser Entwicklung ist der anhaltende Hochlauf der unterirdischen Oyu-Tolgoi-Mine in der Mongolei. Hinzu kommen abgeschlossene Effizienzprogramme, die die jährlichen Kosten um einen dreistelligen Millionenbetrag senken.
Einen historischen Schlusspunkt setzte derweil die Diavik-Diamantenmine in Kanada. Nach 23 Jahren Betrieb stellte die Anlage Ende März die Produktion ein. In den letzten Wochen förderten die Bergleute noch einen gelben Rohdiamanten mit über 158 Karat zutage. Der Konzern plant, die verbleibenden Steine im Laufe des Jahres über sein internationales Netzwerk zu veräußern.
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Aktie im Höhenflug
Die Börse honoriert die operative Stärke. Nach einem geopolitisch bedingten Rücksetzer im März erlebte das Papier eine massive Erholung. Aktuell notiert die Aktie bei 104,58 Euro und damit nur hauchdünn unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel ein Plus von gut 51 Prozent. Der Abstand zur 200-Tage-Linie von fast 54 Prozent unterstreicht die Wucht dieser Aufwärtsbewegung. Der Markt preist derzeit neben den starken Fundamentaldaten bei Kupfer und Eisenerz offensichtlich auch eine geopolitische Risikoprämie ein.
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