Sechs Jahre lang herrschte Stillstand, geprägt von Unruhen und Sicherheitsbedenken. Nun wagt der Bergbau-Gigant Rio Tinto in Südafrika einen neuen Anlauf. Mit einer Investition von rund 473 Millionen US-Dollar soll das Zulti-South-Projekt endlich realisiert und die langfristige Förderung am Standort gesichert werden.
Strategische Sicherung bis 2050
Die Investitionssumme ist beträchtlich: Umgerechnet etwa 8,5 Milliarden Rand fließen in das Vorhaben der Tochtergesellschaft Richards Bay Minerals (RBM), an der Rio Tinto 74 Prozent hält. Dieser Schritt ist operativ notwendig, da die Erzvorkommen der bestehenden Zulti-North-Mine allmählich schwinden.
Das reaktivierte Projekt soll den Abbau von Zirkon und Ilmenit – wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Farben und Smartphones – bis ins Jahr 2050 gewährleisten. Damit adressiert der Konzern das Risiko sinkender Fördermengen und stärkt seine Position im Markt für Mineralsande.
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Wende nach Jahren der Unsicherheit
Dass es nun weitergeht, markiert einen Wendepunkt für den Standort. Das Projekt lag seit 2020 auf Eis, nachdem es in der Region zu massiven Unruhen gekommen war. Rio Tinto begründet die Wiederaufnahme der Pläne nun mit einer stabilisierten Sicherheitslage und gefestigten Partnerschaften mit den lokalen Gemeinden, was das Investitionsrisiko wieder kalkulierbar macht.
Zeitplan und Marktreaktion
Der Zeitplan für die Umsetzung ist straff: Die Bauarbeiten sollen noch im laufenden ersten Quartal 2026 beginnen und sind auf eine Dauer von 30 Monaten ausgelegt. Mit der ersten kommerziellen Produktion rechnet der Konzern im vierten Quartal 2028. Als Partner für Engineering und Bau wurde die China Harbour Engineering Company beauftragt.
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An der Börse zeigt sich das Papier robust. Die Aktie notiert aktuell bei rund 83,50 Euro und bewegt sich damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 85,60 Euro, was das grundsätzliche Vertrauen der Anleger in den Kurs des Managements unterstreicht.
Mit dieser Entscheidung schafft Rio Tinto Planungssicherheit für die kommenden Jahrzehnte. Der Fokus verschiebt sich nun auf die operative Exekution, um den geplanten Produktionsstart Ende 2028 ohne weitere Verzögerungen zu erreichen.
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