Die Arbeiten am strategisch wichtigen Simandou-Eisenerz-Projekt in Guinea sind gestoppt. Am Samstag, 14. Februar, kam ein Mitarbeiter eines Vertragsunternehmens bei einem Zwischenfall in der Simfer-Mine ums Leben. Rio Tinto entwickelt das Projekt gemeinsam mit einem chinesischen Konsortium und der Regierung von Guinea.
Produktion vorerst ausgesetzt
CEO Simon Trott kündigte an, noch diese Woche nach Guinea zu reisen: „Nichts ist wichtiger als die Sicherheit aller, die mit uns arbeiten. Wir sind entschlossen, aus diesem Vorfall zu lernen und alles zu tun, um den sichersten möglichen Arbeitsplatz zu bieten.“ Alle Aktivitäten am Simfer-Standort wurden ausgesetzt. Betroffene Teammitglieder erhalten psychologische Betreuung.
Der Bergbaukonzern nannte keine weiteren Details zum Hergang des Vorfalls. Eine gründliche Untersuchung soll in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, Partnern und Vertragsunternehmen klären, was genau geschah und wie sich solche Tragödien künftig verhindern lassen.
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Simandou: Milliardenschweres Zukunftsprojekt
Das Simandou-Projekt gilt als eines der größten unerschlossenen Eisenerzvorkommen weltweit. Für Rio Tinto ist es strategisch bedeutsam, um die Position im globalen Eisenerzmarkt langfristig zu sichern. Die Erschließung erfordert massive Investitionen in Infrastruktur, darunter eine neue Bahnstrecke und Hafenanlagen.
Wann die Arbeiten wieder aufgenommen werden können, ist derzeit offen. Die Dauer der Unterbrechung hängt vom Ausgang der Untersuchungen ab. Für ein Projekt dieser Größenordnung dürfte jeder Verzug die ohnehin ambitionierten Zeitpläne weiter unter Druck setzen.
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