Der Schweizer Pharmakonzern meldet heute einen bedeutenden Studienerfolg. Das Medikament Gazyva hat in einer Phase-III-Studie bei primärer membranöser Nephropathie – einer seltenen Autoimmunerkrankung der Niere – seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Die MAJESTY-Studie erreichte ihren primären Endpunkt und zeigte statistisch signifikante Vorteile gegenüber dem Vergleichspräparat Tacrolimus.
Konkret erreichten nach zwei Jahren deutlich mehr Patienten unter Gazyva eine vollständige Remission als unter der Standardtherapie. Ein wichtiger Erfolg, denn bis zu 30 Prozent der Betroffenen entwickeln innerhalb von zehn Jahren ein Nierenversagen – mit all den Konsequenzen wie Dialyse oder Transplantation. Die Krankheit betrifft schätzungsweise 88.000 Menschen in der EU und über 96.000 in den USA.
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Vierte positive Phase-III-Studie in Folge
Die MAJESTY-Studie reiht sich ein in eine Serie erfolgreicher Untersuchungen. Nach positiven Ergebnissen bei Lupus-Nephritis (REGENCY), systemischem Lupus erythematodes (ALLEGORY) und idiopathischem nephrotischem Syndrom (INShore) unterstreicht dieser Erfolg das Potenzial von Gazyva bei immunvermittelten Erkrankungen. Das Medikament ist in den USA und der EU bereits für die Behandlung von aktiver Lupus-Nephritis zugelassen und wird in über 100 Ländern bei verschiedenen Blutkrebsarten eingesetzt.
Die Studiendaten sollen demnächst auf einem medizinischen Kongress präsentiert und bei den Zulassungsbehörden FDA und EMA eingereicht werden. Falls die Behörden grünes Licht geben, wäre Gazyva die erste speziell für primäre membranöse Nephropathie zugelassene Therapie – ein lukrativer Markt ohne etablierte Standardbehandlung.
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Breites Standbein in der Immunologie
Für Roche ist der Erfolg ein weiterer Baustein in der strategischen Ausrichtung auf immunvermittelte und nierenassoziierte Erkrankungen. Mit mehr als zehn Phase-II- und Phase-III-Studien in diesem Bereich baut der Konzern seine Position systematisch aus. Gazyva, ein gegen CD20 gerichteter monoklonaler Antikörper, zielt auf die zugrundeliegenden Ursachen der Erkrankungen ab – ein Ansatz, der die Nierenfunktion länger erhalten und schwere Komplikationen verhindern könnte.
Die Roche-Aktie notiert aktuell bei 360,0 Schweizer Franken. Der Studienerfolg dürfte das Vertrauen in die immunologische Pipeline stärken und zeigt, dass der Konzern nach mehr als 20 Jahren Forschung in Nierenerkrankungen konkrete Fortschritte erzielt.
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