Acht Satelliten im All, ein zufriedener Großkunde in Japan und ein reibungsloser Start in Neuseeland. Operativ liefert Rocket Lab USA derzeit präzise ab. An der Börse reagieren Anleger auf die jüngste „Kakushin Rising“-Mission dennoch mit Gewinnmitnahmen. Die Aktie rutschte am Donnerstag um über fünf Prozent auf 85,01 US-Dollar ab.
Der Flug vom firmeneigenen Weltraumbahnhof markiert den achten Start im laufenden Jahr. Für die japanische Raumfahrtbehörde JAXA brachte die Electron-Rakete unter anderem einen Meeresbeobachtungssatelliten und neue Kameratechnik in den Orbit. Es ist bereits die zweite exklusive Mission für die Japaner. CEO Peter Beck positioniert sein Unternehmen damit weiter als verlässlichen Partner für nationale Raumfahrtprogramme.
Hohe Volatilität nach Kursrally
Der aktuelle Kursrücksetzer relativiert sich beim Blick auf die langfristige Entwicklung. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein massives Plus von fast 320 Prozent. Die hohe Volatilität zeigt, wie dynamisch der Markt das rasante Wachstum einpreist. Aktuell notiert der Titel rund zwölf Prozent unter seinem Jahreshoch.
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Das Fundament für diese Bewertung bilden pralle Auftragsbücher. Der Bestand kletterte zuletzt auf 1,85 Milliarden US-Dollar, getragen vor allem vom Segment Space Systems. Im März sicherte sich das Unternehmen einen weiteren Vertrag über 190 Millionen US-Dollar für Hyperschall-Testflüge. Diese militärische Variante der Electron-Rakete öffnet lukrative Türen im US-Verteidigungssektor.
Quartalszahlen im Fokus
Ob sich die hohe Startfrequenz in Profitabilität übersetzt, belegt das Management in wenigen Wochen. Am 7. Mai legt Rocket Lab nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal vor. Der Vorstand peilt einen Umsatz von bis zu 200 Millionen US-Dollar an. Analysten erwarten für das Gesamtjahr Erlöse in Höhe von 870 Millionen US-Dollar.
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