Mitten in einem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten hält Rolls-Royce an seinen Jahreszielen fest. CEO Tufan Erginbilgic setzt auf interne Effizienzgewinne, um die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges aufzufangen.
Starker Jahresstart in allen Sparten
Das Triebwerksgeschäft läuft. Im ersten Quartal 2026 erreichten die Flugstunden großer Zivilmotoren 115 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Flugzeuge, die wegen Wartungsproblemen am Boden stehen mussten — sogenannte Aircraft on Ground —, sind inzwischen auf einstellige Zahlen gesunken. Bis zur zweiten Jahreshälfte will Rolls-Royce diesen Wert auf null drücken.
Die Sparte Power Systems steigerte den Auftragseingang um 50 Prozent. Das Verteidigungsgeschäft wuchs ebenfalls, getragen vom Aftermarket-Bereich.
Großaufträge und neue Lieferverträge
Rolls-Royce sicherte sich in den ersten Monaten des Jahres mehrere bedeutende Verträge. Atlas Worldwide bestellte 40 Trent-XWB-97-Triebwerke. Delta Air Lines unterschrieb für 30 Trent-XWB-84-EP- und 32 Trent-7000-Motoren. Hinzu kommt ein Vertrag über Trent-1000-XE-Triebwerke für acht Boeing-787-Maschinen.
Am 29. April sicherte sich Sigma Advanced Systems einen Liefervertrag über rund 360 Millionen Pfund. Das indische Unternehmen beliefert Rolls-Royce über sieben Jahre mit Luft- und Raumfahrtkomponenten — ein Schritt zur Stärkung der globalen Lieferkette.
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Wasserstoff-Test und Jahresziele
Ebenfalls am 29. April meldeten Rolls-Royce und EasyJet einen Meilenstein: Ein Triebwerk lief erstmals erfolgreich mit 100 Prozent Wasserstoff. Das Ergebnis ist Teil der langfristigen Strategie für klimaneutrale Luftfahrt.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Rolls-Royce seine Prognose. Das operative Ergebnis soll zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund liegen, der freie Cashflow zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Pfund. Das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Pfund läuft weiter.
Die US-blockierte Straße von Hormus treibt die Energiepreise hoch und sorgt für Volatilität. Rolls-Royce kalkuliert jedoch damit, dass die eigenen Transformationsprogramme diese Belastungen vollständig kompensieren — eine Wette auf die eigene Widerstandsfähigkeit, die das Management mit konkreten Zahlen unterlegt hat.
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