Rolls-Royce schockt den Markt – im positiven Sinne. Der britische Triebwerkshersteller hat gestern seine Mittelfristziele deutlich angehoben und kündigt gleichzeitig ein gewaltiges Aktienrückkaufprogramm an. Die Anleger reagieren begeistert: Die Aktie klettert auf ein neues Allzeithoch.
Gewinnziele zwei Jahre früher erreicht
Die Zahlen sprechen für sich: Im Geschäftsjahr 2025 steigerte Rolls-Royce den Umsatz auf 21,2 Milliarden Pfund – ein Plus von über zwei Milliarden gegenüber 2024. Der operative Gewinn vor Sondereffekten kletterte von 2,3 auf 3,3 Milliarden Pfund. Noch beeindruckender: Der Vorsteuergewinn explodierte regelrecht von 2,2 auf 6,9 Milliarden Pfund.
Konzernchef Tufan Erginbilgic zeigt sich selbstbewusst: „Wir erreichen unsere ursprünglichen Mittelfristziele zwei Jahre früher als geplant.“ Für 2026 peilt das Management bereits einen operativen Gewinn zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund an. Die neue Prognose für 2028 liegt nun bei 4,9 bis 5,2 Milliarden Pfund – mindestens eine Milliarde mehr als bisher im besten Fall angepeilt.
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Sieben bis neun Milliarden für Aktionäre
Das wohl markanteste Signal: Rolls-Royce plant zwischen 2026 und 2028 Aktienrückkäufe im Umfang von sieben bis neun Milliarden Pfund. Allein im laufenden Jahr sollen 2,5 Milliarden Pfund in den Rückkauf eigener Papiere fließen – 200 Millionen sind bereits abgeschlossen.
Die finanzielle Basis dafür ist solide: Ende Dezember 2025 verfügte der Konzern über eine Liquidität von 8,7 Milliarden Pfund, davon 6,2 Milliarden in bar und weitere 2,5 Milliarden an ungenutzten Kreditlinien.
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Kursexplosion seit Turnaround
Die Börse honoriert die Transformation unter Erginbilgic eindrucksvoll. Heute Morgen schoss die Aktie zeitweise um mehr als acht Prozent auf 1.420 Pence nach oben, bevor sie sich bei 1.390 Pence stabilisierte – immer noch ein Plus von gut sechs Prozent. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit rund 20 Prozent zugelegt. Die wirklich beeindruckende Zahl: In den vergangenen drei Jahren hat sich der Wert der Aktie verzehnfacht.
Der Antriebsspezialist, der Turbinen für Passagier- und Frachtjets von Airbus und Boeing liefert, hat seinen Turnaround offenbar geschafft. Die erhöhten Mittelfristziele und das massive Rückkaufprogramm unterstreichen das Vertrauen des Managements in die eigene Ertragskraft.
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