Rolls-Royce Aktie: Reaktor-Deal für Wylfa

Rolls-Royce SMR unterzeichnet Vertrag für drei Reaktoren in Wales. Das Projekt soll 1,4 Gigawatt Strom für Millionen Haushalte liefern.

Rolls-Royce Aktie
Kurz & knapp:
  • Vertrag für drei SMR in Wales
  • Strom für drei Millionen Haushalte
  • US-Drohnenauftrag für Triebwerke
  • Prognose für 2026 bestätigt

Rolls-Royce treibt seine Nuklearstrategie voran. Die Tochter Rolls-Royce SMR hat einen Vertrag mit Great British Energy – Nuclear unterzeichnet. Es geht um die Planung von drei kleinen modularen Reaktoren (SMR) auf dem Wylfa-Gelände in Nordwales.

Die Anlagen sollen mindestens 1,4 Gigawatt Strom liefern. Das reicht für rund drei Millionen Haushalte – und das über sechs Jahrzehnte. Eine endgültige Investitionsentscheidung steht allerdings noch aus. Der Vertrag erlaubt zunächst standortspezifische Arbeiten, behördliche Abstimmungen und die Planungsphase.

Zweites Großprojekt in der Pipeline

Im Verteidigungssegment gibt es parallel dazu positive Nachrichten. Die US Air Force hat Rolls-Royce einen Auftrag für Triebwerksentwicklungen erteilt. Konkret geht es um Antriebe für mittelschwere Drohnen. Die Forschung übernimmt die Entwicklungsabteilung Rolls-Royce Liberty Works.

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Rolls-Royce bestätigte zudem die Prognose für 2026. Der operative Gewinn soll zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund liegen, der Free Cashflow zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden. Der Konzern verzeichnete einen starken Jahresstart.

Die Aktie notiert bei 14,50 Euro – ein leichtes Plus von 0,57 Prozent. Das Papier liegt rund elf Prozent unter dem Februar-Hoch von 16,34 Euro. Auf Jahressicht steht ein Plus von über 36 Prozent.

Für Rolls-Royce sind die SMR-Projekte mehr als nur ein Auftrag. Sie bieten Zugang zu stabilen, CO₂-armen Basislaststrom – einem wachsenden Markt. Ob und wann die finale Investitionsentscheidung fällt, bleibt der entscheidende Punkt für Anleger.

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