Rolls-Royce Aktie: UBS bleibt optimistisch

UBS bestätigt die Kaufempfehlung für Rolls-Royce trotz einer leichten Kurszielkorrektur aufgrund sektorweiter Neubewertungen. Die Fundamentaldaten des Konzerns bleiben solide.

Rolls-Royce Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursziel von 155 auf 150 Pence reduziert
  • UBS sieht weiterhin 18% Aufwärtspotenzial
  • Engine Flight Hours bei 108% des Vorkrisenniveaus
  • Langfristziele für 2028 bleiben unverändert

UBS hat sein Kursziel für Rolls-Royce leicht gesenkt — und hält trotzdem an der Kaufempfehlung fest. Das Bild, das die Analysten dabei zeichnen, ist differenziert: solide Fundamentaldaten, aber Gegenwind von außen.

Sektorweiter Druck, keine unternehmensinternen Probleme

Die Kurszielreduktion von 155 Pence auf 150 Pence begründet UBS nicht mit einer Verschlechterung der Geschäftslage, sondern mit einer allgemeinen Neubewertung im Aerospace-Sektor. Die finanzielle Verfassung des Konzerns selbst bewertet die Bank weiterhin als stabil. Vom aktuellen Kurs aus sieht UBS noch rund 18% Aufwärtspotenzial.

Ein zentraler Indikator für die Branche sind die sogenannten Engine Flight Hours — also die Betriebsstunden der Triebwerke, die direkt mit den Wartungseinnahmen von Rolls-Royce verknüpft sind. Aktuell liegen diese bei 108% des Vorkrisenniveaus von 2019, was eine anhaltende Erholung zeigt, aber leicht unter den ursprünglichen Erwartungen bleibt. UBS hat die Prognose für 2026 entsprechend von 118% auf 115% zurückgenommen.

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Langfristziele bleiben unangetastet

Trotz der Anpassung hält UBS an den ambitionierten Mittelfristzielen fest. Für 2028 erwartet die Bank ein EBIT von 6 Milliarden Pfund sowie einen freien Cashflow von 5,1 Milliarden Pfund.

Für Aktionäre steht in Kürze ein weiterer Termin an: Am 30. April 2026 hält Rolls-Royce seine Hauptversammlung ab und wird dabei ein operatives Update sowie den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 präsentieren. Analysten rechnen damit, dass das Unternehmen die bisherige Jahresprognose bestätigen wird. Kurz zuvor, am 23. oder 24. April, liegt der Ex-Dividenden-Termin für die angekündigte Ausschüttung.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.