Industriekunden auf der Suche nach verlässlicher grüner Energie entpuppen sich für RWE als robuster Wachstumsmarkt. Der Essener Energiekonzern hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit der britischen Breedon Group unterzeichnet. Über 15 Jahre hinweg fließen künftig jährlich 70 Gigawattstunden Windenergie an den Baustoffhersteller.
Die Lieferungen starten am 1. Januar 2027. RWE speist den Strom zunächst aus dem Offshore-Windpark Gwynt y Môr vor der Küste Nordwales ein. Ab 2033 stellt der Konzern die Versorgung auf den Onshore-Komplex Brechfa Forest West um. Dieser Wechsel der Erzeugungsanlagen verbreitert die Bezugsquellen und sichert die Stabilität der Lieferkette ab.
Für die Breedon Group ist der Deal ein notwendiger Hebel im Klimaschutz. Die energieintensive Produktion von Zement, Asphalt und Beton drückt stark auf die CO2-Bilanz. Durch den direkten Bezug von Windstrom senkt das Unternehmen seine Emissionen direkt an der Basis. Bis zum Ende des Jahrzehnts peilt das Management einen Rückgang des Ausstoßes um knapp ein Viertel an.
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Absicherung gegen Preisschwankungen
Solche direkten Lieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPA), binden Großverbraucher unmittelbar an die Erzeuger. RWE baut dieses Geschäftsfeld auf dem europäischen Markt gezielt aus. Der Konzern generiert dadurch planbare Einnahmen und macht sich ein Stück weit unabhängiger von den teils heftigen Preisausschlägen am Großhandelsmarkt. Olaf Lubenow, Head of Commodity Solutions bei RWE, sieht in solchen Kooperationen einen Kernbaustein, um kritische Industriezweige bei der Transformation zu begleiten.
An der Börse löst der britische Vertragsabschluss am Donnerstag keine großen Sprünge aus. Die RWE-Aktie gibt leicht nach und notiert bei 58,58 Euro. Auf lange Sicht zeigt der Trend jedoch steil nach oben. Seit Jahresbeginn steht ein Kursplus von rund 25 Prozent auf der Tafel. Der Abstand zum jüngsten 52-Wochen-Hoch von Ende April bleibt mit gut fünf Prozent überschaubar.
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