RWE und ASML vertiefen ihre Zusammenarbeit — und das mit Nachdruck. Der Essener Energieversorger hat den bestehenden Stromliefervertrag mit dem niederländischen Chip-Ausrüster vorzeitig bis 2038 verlängert und das Liefervolumen deutlich erhöht. Ein Schritt, der nicht nur die Kundenbindung stärkt, sondern auch die langfristige Planbarkeit der Erlöse verbessert.
130 Megawatt grüner Strom für die Halbleiterindustrie
Die neue Vereinbarung sieht die Versorgung aus einer installierten Kapazität von 130 Megawatt vor — gespeist aus einem Mix aus Offshore- und Onshore-Windanlagen in Belgien und den Niederlanden. Herzstück der künftigen Lieferstruktur ist das Offshore-Projekt OranjeWind, das RWE gemeinsam mit TotalEnergies entwickelt. Der Baubeginn auf See ist für 2026 geplant, die Inbetriebnahme für Anfang 2028. Mit 795 Megawatt geplanter Kapazität koppelt das Projekt Windkraft mit Elektrolyseuren, Batteriespeichern und intelligenten Ladelösungen — ein technologisch ambitionierter Ansatz, um Erzeugung und industriellen Bedarf enger zu verzahnen.
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Marktbeobachter sehen in solchen langfristigen Abnahmeverträgen einen wirksamen Puffer gegen volatile Stromgroßhandelspreise. Die Aktie markierte im Zuge der Nachrichtenlage ein neues 10-Jahres-Hoch bei zeitweise 59,13 Euro.
Portfoliobereinigung und starke Zahlen
Parallel dazu verkaufte RWE Anfang April seine schwedischen Windkraftaktivitäten an den Investor Aneo. Das Kapital soll in großskalige Projekte wie den Offshore-Ausbau und die Wasserstoff-Infrastruktur fließen — eine konsequente Fokussierung auf das Kerngeschäft.
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Die wirtschaftliche Basis stimmt: Im Geschäftsjahr 2025 erzielte RWE ein bereinigtes EBITDA von 5,1 Milliarden Euro und einen bereinigten Nettogewinn von 1,8 Milliarden Euro, jeweils am oberen Ende der eigenen Prognose. Für 2026 erwartet der Vorstand ein operatives Ergebnis von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro. Die Dividende soll von 1,20 Euro je Aktie (Vorschlag für die Hauptversammlung am 30. April) auf 1,32 Euro im Jahr 2026 steigen — ein Anstieg von jeweils zehn Prozent.
Bis 2031 plant RWE Nettoinvestitionen von 35 Milliarden Euro, um das Portfolio von rund 40 auf 65 Gigawatt auszubauen. Die Deutsche Bank Research begleitet die Aktie mit einem Kursziel von 63 Euro und der Einstufung „Buy“. Bernstein bleibt mit „Market-Perform“ und einem Kursziel von 57 Euro etwas zurückhaltender — und verweist auf Unsicherheiten beim regulatorischen Rahmen für den Wasserstoff-Hochlauf als zentralen Risikofaktor.
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