Die RWE-Aktie gerät unter Druck. Nach einer beeindruckenden Rally bis auf ein 15-Jahres-Hoch von 54,76 Euro Anfang Februar korrigiert der Titel am Freitag deutlich. Grund ist eine Abstufung durch die Investmentbank Bernstein – und die ist keine gute Nachricht für alle, die auf weitere Kursgewinne spekuliert hatten.
Bernstein-Analystin Deepa Venkateswaran sieht das Ende der Fahnenstange vorerst erreicht. Das Wachstumspotenzial sei inzwischen eingepreist, heißt es in ihrer Studie vom Donnerstagabend. Die Expertin stuft die Aktie auf „Market-Perform“ herunter – ein klassisches Signal dafür, dass sie kurzfristig keine nennenswerten Kursgewinne mehr erwartet. Chancen und Risiken hält sie aktuell für ausgeglichen.
Kursziel angehoben, aber fast erreicht
Interessant dabei: Venkateswaran hebt ihr Kursziel zwar von zuvor 50 auf jetzt 55 Euro an. Doch genau hier liegt das Problem. Dieses neue Ziel ist bereits fast erreicht. Mit dem jüngsten Höchststand bei 54,76 Euro hat die Aktie nur noch minimalen Spielraum nach oben. Kein Wunder also, dass Anleger nervös reagieren und Gewinne mitnehmen.
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Die Reaktion am Markt fiel entsprechend aus. Der Titel sackte zeitweise um 3,5 Prozent ab, stabilisierte sich im Tagesverlauf aber bei rund 51 Euro – ein Minus von etwa zwei Prozent. Die starke Performance der vergangenen Monate scheint damit vorerst gestoppt. Allein im laufenden Jahr hatte die RWE-Aktie in der Spitze 21 Prozent zugelegt, nach einem noch stärkeren Jahr 2025.
Was jetzt für Anleger wichtig wird
Die Abstufung durch Bernstein ist ein Warnschuss. Nach der fulminanten Aufholjagd seit 2023 ist die Bewertung offenbar so weit gestiegen, dass kurzfristige Rücksetzer wahrscheinlicher werden als weitere schnelle Kursgewinne. Wer hier investiert ist, sollte sich auf eine Seitwärtsphase oder weitere Konsolidierung einstellen. Die nächsten Quartalszahlen und Aussagen zum Ausbau der erneuerbaren Energien dürften entscheidend dafür sein, ob die Aktie neue Impulse bekommt – oder ob die Luft vorerst raus ist.
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