RWE Aktie: Durchbruch in Großbritannien!

Der Energiekonzern sicherte sich Zuschläge für 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft und verkündete eine milliardenschwere Partnerschaft mit dem Investor KKR. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursanstieg.

Rwe Aktie
Kurz & knapp:
  • Zuschläge für fünf Windparks in britischer Ausschreibung
  • Strategische Partnerschaft mit Investor KKR besiegelt
  • Investitionsvolumen von über 15 Milliarden US-Dollar
  • Aktie legte um drei Prozent an einem Tag zu

Der Essener Energiekonzern hat am Mittwoch einen beeindruckenden Erfolg vermeldet: In der siebten britischen Offshore-Wind-Ausschreibungsrunde sicherte sich RWE Zuschläge für eine Gesamtkapazität von 6,9 Gigawatt. Die Börse reagierte umgehend – die Aktie schoss um 3 Prozent nach oben und steuert nun direkt auf die psychologisch wichtige 50-Euro-Marke zu. Bei 49,69 Euro schloss der Titel und markierte damit einen der stärksten Tageswerte im DAX.

Das Paket umfasst fünf Projekte: die Windparks Norfolk Vanguard East und West in der britischen Nordsee, zwei Vorhaben in der Dogger Bank South sowie Awel y Môr in der Irischen See. Für jedes Projekt erhielt RWE 20-jährige Contracts for Differences zu 91,20 Britischen Pfund je Megawattstunde. Analysten von Bernstein Research sprechen bereits vom „großen Gewinner“ der Ausschreibungsrunde – RWE habe sich den Löwenanteil gesichert.

Milliarden-Deal mit KKR besiegelt

Parallel zur Auktion verkündete der Konzern eine strategische Partnerschaft mit der US-Beteiligungsgesellschaft KKR. Der Finanzinvestor übernimmt 50 Prozent an den Norfolk-Vanguard-Projekten, die zusammen rund 3 Gigawatt Kapazität aufweisen. Beide Partner wollen die Windparks gemeinsam entwickeln, bauen und betreiben. Die Inbetriebnahme ist für 2029 beziehungsweise 2030 vorgesehen.

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Das Investitionsvolumen für die Norfolk-Projekte allein beläuft sich auf über 15 Milliarden US-Dollar. Nach Abschluss werden die beiden Windparks, die 50 bis 80 Meilen vor der britischen Küste liegen, rund 3 Millionen Haushalte mit Strom versorgen können. Der Transaktionsabschluss mit KKR wird für den Sommer erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.

Farming-Down-Strategie zahlt sich aus

Mit dem KKR-Deal setzt RWE konsequent auf das sogenannte Farming-Down-Modell: Projektentwickler und Finanzinvestoren teilen sich die Kosten für milliardenschwere Offshore-Projekte. Bereits 2024 hatte der Konzern nach diesem Muster eine 49-Prozent-Beteiligung an zwei Windparks in Dänemark und Deutschland für 1,4 Milliarden Euro an den norwegischen Staatsfonds verkauft.

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Die beiden Unternehmen kündigten an, ihre Zusammenarbeit möglicherweise auf weitere Projekte auszuweiten. Für die anderen drei zugeschlagenen Windparks hat RWE bereits Partner an Bord geholt: Masdar, die Stadtwerke München sowie Siemens beteiligen sich an den Dogger-Bank-Projekten und Awel y Môr, der 2031 ans Netz gehen soll.

Die RWE-Aktie hat seit Jahresbeginn bereits fast 10 Prozent zugelegt. Mit dem britischen Auktionserfolg im Rücken dürfte der Titel nun einen Anlauf auf die 50-Euro-Schwelle nehmen.

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