Die RWE-Aktie markierte am 2. April ein neues 10-Jahres-Hoch bei 59,18 Euro — und der Anstieg kommt nicht aus dem Nichts. Hinter dem Kursplus von rund 26 Prozent seit Jahresbeginn steckt eine Kombination aus konkreten Projektfortschritten, steigenden Energiepreisen und einer offensiv ausgerichteten Dividendenpolitik.
Offshore-Windkraft mit Rückenwind
Ende März erteilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie die Plangenehmigungen für das Nordseecluster B. Damit ist der Weg frei für die zweite Ausbaustufe des insgesamt 1,6 Gigawatt starken Projekts. Die erste Ausbaustufe mit 660 Megawatt befindet sich bereits im Bau — die Errichtung der 44 Turbinen soll im Sommer beginnen, die Inbetriebnahme folgt Anfang 2027. Das genehmigte Cluster B fügt weitere 900 Megawatt hinzu, mit Fundamentinstallation ab 2025 und Turbinenmontage 2028. Für 110 Megawatt daraus hat RWE bereits einen Stromabnahmevertrag mit Amazon abgeschlossen.
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Der Konzern plant bis 2030 Investitionen von 35 Milliarden Euro, um die Erzeugungskapazität um 25 Gigawatt auszubauen. Den Gewinn je Aktie will RWE in diesem Zeitraum von 2,48 auf 4,40 Euro steigern.
Dividende wächst, Analysten sind gespalten
Am 30. April stimmen Aktionäre auf der Hauptversammlung in Essen über eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie für 2025 ab — die Auszahlung erfolgt am 6. Mai. Langfristig hat RWE das jährliche Dividendenwachstum auf 10 Prozent festgeschrieben; für 2026 sind bereits 1,32 Euro je Aktie geplant.
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Beim Ausblick gehen die Einschätzungen der Analysten auseinander. JPMorgan hat das Kursziel auf 65 Euro angehoben und hält RWE auf seiner „Analyst Focus List“, gestützt auf strukturell höhere Gas- und Strompreise infolge des Iran-Kriegs. Bernstein Research bleibt dagegen bei „Market-Perform“ mit einem Kursziel von 57 Euro — also leicht unterhalb des aktuellen Kursniveaus.
Am 13. Mai veröffentlicht RWE den Quartalsbericht für das erste Quartal 2026. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein bereinigtes EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro — nach 5,1 Milliarden Euro in 2025, als starke Ergebnisse im Energiehandel und bei Offshore-Wind die eigenen Prognosen übertrafen. Der Q1-Bericht wird zeigen, ob dieser Schwung ins neue Jahr mitgenommen wurde.
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