RWE hat seinen Rückzug aus Schweden vollzogen. Zum 1. April 2026 wechselten die schwedischen Windaktivitäten — darunter eine Entwicklungspipeline von 1,8 Gigawatt, 124 MW Onshore-Kapazität und der 48-MW-Offshore-Park Kårehamn — an den norwegischen Energieversorger Aneo. Der Deal war bereits im Januar angekündigt worden, die Botschaft dahinter ist klar: Kapital raus aus der Peripherie, rein in die Kernmärkte.
USA als größte Wachstumsbaustelle
Knapp die Hälfte des bis 2031 geplanten Investitionsvolumens von 35 Milliarden Euro fließt in die USA — netto 17 Milliarden Euro. Die installierten Erzeugungskapazitäten dort sollen von 13 auf 22 Gigawatt wachsen. Gleichzeitig plant RWE, den Offshore-Wind-Bereich um fünf weitere Gigawatt auszubauen, ergänzt durch Batteriespeicher und flexible Gaskraftwerke.
Das Zahlengerüst dahinter ist ambitioniert: Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll von 2,48 Euro auf rund 4,40 Euro bis 2031 steigen, die Dividende jährlich um zehn Prozent zulegen. Für 2026 rechnet RWE mit einem bereinigten EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro.
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Bilanz und Kurs zeigen in dieselbe Richtung
Trotz des massiven Investitionsprogramms blieben die Nettoschulden 2025 nahezu stabil — während die Eigenkapitalquote von 34 auf 41 Prozent kletterte. Das spricht für eine disziplinierte Kapitalsteuerung, die auch im laufenden Aktienrückkaufprogramm (bis Juni 2026) zum Ausdruck kommt.
Der Markt honoriert den Kurs: Seit Jahresbeginn 2026 legte die RWE-Aktie rund 30 Prozent zu. Am 30. April stimmt die Hauptversammlung in Essen über die Dividende von 1,20 Euro je Aktie für 2025 ab — für 2026 sind bereits 1,32 Euro eingeplant. Seit neun Jahren hat RWE die Ausschüttung nicht gesenkt.
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