RWE hat am Freitag in einem schwachen europäischen Börsenumfeld 2,4% auf 55,64 € verloren. Medienberichten zufolge gaben auch andere europäische Versorger nach. Der Rückgang fiel damit in eine breitere Schwächephase; einen konkreten unternehmensspezifischen Auslöser nannten die Berichte nicht.
Reuters berichtete am Freitag, steigende Ölpreise und die Nervosität wegen hoher Investitionen in künstliche Intelligenz hätten die europäischen Aktienmärkte belastet. Im Marktbericht von dpa-AFX gehörte RWE zu den deutlich rückläufigen deutschen Aktien.
JPMorgan erwartet Rückenwind durch Quartalszahlen
JPMorgan beließ RWE am Freitag auf „Overweight“ und bestätigte das Kursziel von 68,50 Euro. Analyst Pavan Mahbubani erwartete, dass die anstehenden Quartalszahlen Aufwärtspotenzial für den Analystenkonsens bestätigen würden. Zudem rechnete er mit einer Fortsetzung des positiven Gewinnmomentums.
Damit verband Mahbubani seine bestätigte Einstufung mit Erwartungen an die nächste Zahlenvorlage, nicht mit bereits veröffentlichten Ergebnissen. RWE wird am 11. November die Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2026 vorlegen. Für diesen Termin ist auch eine Investoren- und Analystenkonferenz vorgesehen.
Aktienkäufe für das Belegschaftsprogramm
RWE meldete am 19. Oktober weitere Käufe eigener Aktien im Rahmen des deutschen Belegschaftsaktienprogramms. Vom 12. bis 16. Oktober erwarb das Unternehmen dafür 55.000 eigene Aktien.
Seit dem Programmstart am 5. Oktober summierten sich die Käufe bis einschließlich 16. Oktober auf 110.000 Stück. Die Erwerbe erfolgten damit ausdrücklich für das Belegschaftsaktienprogramm.
Eine Stimmrechtsmitteilung von BlackRock weist nach einer Schwellenberührung am 7. Oktober einen Gesamtanteil von 7,16 Prozent aus. Die vorherige Mitteilung hatte 5,53 Prozent ausgewiesen.
Auf Stimmrechte entfielen dabei 6,70 Prozent, auf Instrumente weitere 0,46 Prozent.
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